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© Genaro Diaz Melendrez, 123RF

Suche in Tabellenkalkulationen

Durchgesiebt

Daten in ein Spreadsheet zu tippen, ist einfach – sie dann wiederzufinden, eher nicht. Es sei denn, Sie haben die richtigen Tools zur Hand.

Die Suche in verschiedenen Dateiformaten ist und bleibt ein Dauerbrenner. Wer an den richtigen Stellen sucht, findet aber eine Unmenge an praktischen Werkzeugen für die Kommandozeile. Bei Bedarf lesen Sie nach, wozu diese in der Lage sind ([1],[2],[3],[4],[5]).

Aus dem Benutzen und Experimentieren mit bisher wenig eingesetzten Schaltern und Werkzeugen, die insbesondere in aktualisierten Paketen hinzukamen, ergaben sich neue, spannende Querverbindungen [6]. Im Mittelpunkt dieses Artikels steht die Frage, ob eine bestimmte Zeichenkette in einem digitalen Rechenblatt vorhanden ist, und falls ja, wo genau – quasi ein Grep für die Tabellenkalkulation.

Was wir schon kennen

In der Gnome-Abteilung der Werkzeugkiste schlummert das Kommandozeilen-Tool Ssgrep, eine Abkürzung für "spreadsheet grep". Die Software gehört zu Gnumeric [7], der schlanken Tabellenkalkulation des Gnome-Projekts.

Entsprechend durchsucht Ssgrep vorrangig Rechenblätter, die Sie vorher mit Gnumeric erzeugt haben. Da aber Gnumeric dasselbe gepackte XML-Format verwendet wie die Tabellenkalkulation Calc von Open/LibreOffice, passt es gleich für alle drei. Experimente mit Dateien aus Microsoft Excel ab 2007 (.xlsx) waren ebenfalls von Erfolg gekrönt.

Ohne zusätzliche Schalter im Aufruf Listing 1 spuckt Ssgrep nur den oder die einzelnen Treffer aus.

...

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