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Freie NAS-Software im Kurztest

Farbe bekennen

Die drei Open-Source-NAS-Distributionen FreeNAS, OpenMediaVault und Rockstor stellen unter Beweis, dass freie Software der kommerziellen Konkurrenz um nichts nachsteht.

Direkt ans Netz angebundene Massenspeicher – neuhochdeutsch: Network Attached Storage oder kurz NAS – entwickeln sich in den letzten Jahren zunehmend von der reinen Speicherlösung weg. War ein NAS ursprünglich dazu gedacht, große Datenmengen sicher und leicht zugänglich zu speichern, so rückt heute für Heimanwender das Thema Multimedia immer mehr in den Vordergrund.

Konsequenterweise führen einschlägige Hersteller wie Qnap und Synology seit einiger Zeit auch Systeme im Programm, die das NAS zur heimischen Multimedia-Zentrale machen. Dabei gelten HDMI-Anschlüsse mittlerweile als Standard, um die auf dem NAS gespeicherten Inhalte gleich auf ein Smart-TV oder andere Displays auszugeben. Zudem gibt es lüfterlose Varianten, sodass das Gerät in Wohnräumen nicht stört.

Die von den kommerziellen Herstellern heute ausgelieferte NAS-Software fällt entsprechend umfangreich aus. Gerade diese Fülle birgt aber Probleme, die besonders bei notwendigen Aktualisierungen der Firmware zutage treten. Im besten Fall funktioniert dann die ein oder andere App nicht mehr. Gelegentlich kommt es aber vor, dass das NAS wichtige Funktionen vorübergehend einbüßt oder sogar nicht mehr startet.

NAS im Eigenbau

Eine Alternative zu den vorkonfektionierten NAS-Boxen der Hersteller bieten selbstgebaute NAS-Rechner, die mit freien, auf Linux oder BSD basierenden NAS-Distributionen laufen. Als Basis genügt schon ein etwas in die Jahre gekommener PC. Prozessoren mit Taktraten ab 1 GHz aufwärts und Hauptspeicher ab 1 GByte genügen je nach Einsatzgebiet bereits für Minimallösungen. NAS-geeignete Festplatten begnügen sich mit einer SATA-Schnittstelle.

Wollen Sie allerdings viel mit virtuellen Maschinen und Containern arbeiten, muss der Rechner dazu mehr Hauptspeicher auffahren. Geht es

...

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Kommentare
NAS4Free
Andreas (unangemeldet), Dienstag, 24. Oktober 2017 16:50:34
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Als 4. wäre noch NAS4Free zu nennen. Dies beruht auf dem ürsprünglichen Code von FreeNAS und ist der eigentliche Nachfolger dessen.


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