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© Computec Media GmbH

Neue Rolling-Release-Distribution Solus 3

Ausbaufähig

Solus 3 will als Rolling-Release-Distro mit technischen Schmankerln vor allem bei Einsteigern punkten. An einigen Stellen klemmt es aber noch.

Typische Einsteiger-Distributionen nehmen dem (in der Regel weniger Linux-erfahrenen) Anwender durch mehr oder weniger ausgefeilte Mechanismen viele administrative Aufgaben ab. Das ist bei Solus 3 [1] nicht anders: Im Unterschied zu "harten" Distros wie Gentoo, Arch oder Slackware versteckt es die meisten administrativen Aufgaben vor dem Anwender.

Das muss keine schlechte Lösung sein, wie etwa Manjaro Linux zeigt, das als Arch-Ableger ein ähnliches Modell pflegt. Wie Manjaro erhält auch Solus 3 als Rolling-Release-Distribution fortwährend Updates. Bisher veröffentlichte das Solus-Projekt neue Releases als Schnappschüsse, nun baut man die Releases extra für diesen Zweck. Mit Solus 3 steht jetzt der erste Vertreter dieser neuen Vorgehensweise zur Verfügung.

Um die Abhängigkeitsprobleme zu minimieren integriert Solus mit Snap ein weitgehend systemunabhängiges Paketformat, dem es bislang allerdings an Verbreitung mangelt. Auch richtet es sich eher an die Entwickler von Applikationen, die unter vielen Distributionen funktionieren sollen; Bibliotheken gibt es in der Regel nicht als Snap-Paket.

Installation

Die Installation von Solus 3 erledigen Sie aus einem schnell startenden Live-System heraus. Zwar liegen derzeit nur ISO-Images von je 1,3 GByte Umfang für 64-Bit-Systeme vor, dafür aber in den drei Desktop-Varianten Gnome, Maté und Budgie [2]. Die Reihenfolge spiegelt den Umfang und die Möglichkeiten der vorinstallierten Desktops wider: Während Gnome mit einer recht umfangreichen Ausstattung glänzt, stehen bei Maté und Budgie nur sehr wenige Werkzeuge zur Verfügung.

Die ISO-Images lassen sich auch für USB-Sticks

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