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© Bogdan Mircea Hoda, 123RF

Apt vereinfacht die Software-Verwaltung

Aufpoliert

Das Debian-Programm Apt vereinfacht als Nachfolger des komplexeren Apt-get die Installation und Pflege von DEB-Paketen auf der Kommandozeile.

Seit der Veröffentlichung von Debian 8 "Jessie" und Ubuntu 16.04 "Xenial Xerus" kommen alle Anwender in den Genuss des vereinfachten Befehlssatzes von APT [1]. Die Abkürzung steht für Advanced Packaging Tool, wohinter sich das Frontend für Dpkg [2] verbirgt, den Debian Package Manager. Wer heute aber zu einem apt update in Foren oder IRC rät, bekommt oft zu hören, der Befehl sei unvollständig. Zeit also, die beiden ungleichen Brüder vor- und gegenüberzustellen.

Aktiver Rentner

Apt-get ging mit Debian 8 in Rente, während Apt bereits seit 2014 in Debian "Unstable" im Einsatz ist. Da Apt-get aber trotz Rentnerdasein weiterhin funktioniert, haben viele Anwender den neuen Befehlssatz noch nicht verinnerlicht.

Wenn in diesem Artikel von APT die Rede ist, meinen wir das Frontend-Werkzeug für Dpkg. Hingegen handelt es sich bei Apt und Apt-get um Programme, die der Manipulation von Debian-Paketen dienen. Apt ist keineswegs ein Wrapper für Apt-get, sondern ein neues Programm mit eigenem Befehlssatz. Um Verwechslungen vorzubeugen: Hier geht es nicht um den Wrapper apt, den Entwickler für Linux Mint vor einigen Jahren erstellten, um den Einsatz von Apt-get zu vereinfachen – hier geht es um die Neuentwicklung aus dem APT-Team von Debian.

Die Basis der Debian-Paketverwaltung bildet Dpkg, zu dessen wichtigsten Aufgaben es zählt, das System stabil zu halten. Darauf setzen Frontends wie Dselect, Aptitude, Apt-get und Apt auf. Diese wenden sich eher dem User zu, der deshalb nur selten mit Dpkg direkt in Kontakt kommt. Eine Ausnahme bildet die Installation von Paketen, die zwar im DEB-Format vorliegen, aber nicht in einem

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