YunoHost: Webdienste einfach selbst hosten

Hinter YunoHost 0127171259 verbirgt sich eine seit 2012 entwickelte Distribution, die auf Basis von Debian eine Plattform zum Hosten von Diensten wie Web, Mail, XMMS und einige Dutzend weitere anbietet, und mit einem Single-Sign-on authentifiziert. Gleich nach dem Setup des Betriebssystems bietet dieses als Grundlage für die zu installierenden Dienste Nginx als Webserver, MariaDB als Datenbank, den Mail Transfer Agent Postfix und den IMAP-Server Dovecot samt Spamfilter Rspamd. Der XMPP-Server Metronome IM, OpenLDAP, Dnsmasq und das transparente Authentifizierungssystem SSOwat für Single-Sign-On sind ebenso vorinstalliert wie Let's Encrypt zum Erstellen von SSL-Zertifikaten. Weitere Module stellt das Projekt auf seiner Webseite zum Herunterladen bereit. Sie finden die ISO-Images der Distribution in der 32- und 64-Bit-Fassung im Verzeichnis LU/yunohost/ auf Seite A ersten Heft-DVD.

Mandriva-Nachfolger Mageia 6 erschienen

Der Mandriva-Nachfolger Mageia 6 kommt mit Gnome, KDE und XFCE als Desktops. Die Entwicklungszeit der aktuell vorliegenden Version dauerte mit zwei Jahren deutlich länger als geplant. Zum Einsatz kommen Linux-Kernel 4.9.35 (LTS), X.org 1.19.3, Systemd 230, Wayland 1.11.0 und Mesa 17.1.4 sowie Qt 5.6.2 und GTK+ 3.22.16. Mageia installiert die üblichen Anwendungen wie LibreOffice, Chromium und Thunderbird. Der Distributor gewährt einen Supportzeitraum von 18 Monaten. Auf Seite A der zweiten Heft-DVD finden Sie die 64-Bit-Variante der Distribution, auf Seite B die 32-Bit-Version. Beide eignen sich lediglich zur Installation, nicht für den Live-Betrieb. Einen ausführlichen Artikel zum neuen Mageia lesen Sie ab Seite 50. 

Neue Programme

Bookbrowser**2.4.1 erzeugt eine einfache, webbasierte Bibliothek für EPUB- und PDF-Dokumente. Sie ermöglicht es, netzwerkweit via Browser auf die Dokumente zuzugreifen. Das Tool weist keinerlei Abhängigkeiten auf und bringt einen eigenen Webserver mit; Eine aufwendige Konfiguration entfällt. -> S. 8

Der Crayonizer 1.0 bereitet die Konsolenausgabe von Programmen optisch auf. Es erlaubt darüber hinaus das Anlegen einer individuellen Farbpalette für jede Anwendung in der Konfiguration. Beispielkonfigurationen für die wichtigsten Tools enthält die Software bereits. -> S. 8

Um die Farben in Bildern verlässlich zu beurteilen, benötigen Sie einen kalibrierten Monitor. Mit Tools wie DisplayCAL 3.3.2 und einem passenden Colorimeter erledigen Sie das im Handumdrehen. -> S. 36

Das Filterpaket GMIC 2.0 stellt eine quasi vollständige zusätzliche Bildbearbeitung innerhalb von Gimp bereit. Die aktuelle Version punktet mit einer neuen Oberfläche für die Befehlszeilenvariante und vielen innovativen, zum Teil interaktiven Filtern. -> S. 28

Das neue Dock Latte-Dock 0.6.2 für KDE Plasma bietet viele Parameter und unterstützt KDE-Widgets. Es spielt im Team mit der Kontrollleiste und übernimmt bei Bedarf deren Aufgaben sogar komplett. Für den Einsatz des Programms empfehlen die Entwickler Plasma ab Version 5.9, es funktioniert aber auch mit der momentan weit verbreiteten Version 5.8. -> S. 60

Bei Multidir 0.1.0 ist der Name Programm: Das Tool erlaubt das simultane Arbeiten mit verschiedenen Verzeichnissen. In der panelbasierten Ansicht fassen Sie bei Bedarf verschiedene offene Panels zu einer Gruppe zusammen und wechseln so bequem zwischen den entsprechenden Verzeichnissen. -> S. 8

Nicht von ungefähr gilt Poedit 2.0.3 als einer der meistgenutzten Übersetzungseditoren überhaupt. Ausstattungswünsche lässt die Software kaum offen, und der Konkurrent Gtranslator – ein direkter Mitbewerber aus dem Portfolio von Gnome – erfährt von den Entwicklern wenig Pflege. -> S. 90

Den freien RAW-Konverter Rawtherapee 5.2 finden Sie in den Repositories vieler Distributionen – allerdings eher selten in der aktuellsten Version. Hier gilt es, selbst Hand anzulegen und das Programm aus den Quellen zu kompilieren. Dank einer umfangreichen Dokumentation gelingt das aber auch weniger erfahrenen Anwendern. -> S. 16

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