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© Linda Bucklin, 123RF

Debian 9 – universelles Betriebssystem in neuem Gewand

Vielarmig

Debian 9 verbessert die Sicherheit auf vielen Gebieten und bringt Firefox und Thunderbird zurück.

Rund 26 Monate nach Debian 8 "Jessie" erschien am 17. Juni mit Debian 9 "Stretch" [1] eine neue Inkarnation einer der ältesten und einflussreichsten Distributionen und die einzige der Großen, hinter der kein Unternehmen steht.

Das Projekt widmet das Release dem Gedenken an seinen Gründer Ian Murdock [2], der im Dezember 2015 verstarb. Er gab Debian nicht nur einen Teil seines Namens, sondern auch die Ideen zur gesellschaftlichen Ausrichtung, die noch heute von Anwärtern auf den offiziellen Entwicklerrang neben den technischen Fähigkeiten abgefragt werden. Der Gesellschaftsvertrag, dessen erste Regel "Debian wird immer zu 100 Prozent frei bleiben" lautet, und die "Debian Free Software Guidelines" bestimmen noch heute den grundsätzlichen Weg, den das Projekt beschreitet.

Den Anspruch als "universelles Betriebssystem" unterstreichen die Entwickler auch mit Debian 9 wieder, indem sie das System für nicht weniger als zehn Architekturen bereitstellen. "Stretch" unterstützt neben i386 und amd64 auch arm64, armel, armhf, mips, mips64el, mipsel, ppc64el sowie s390x und läuft damit auf unterschiedlichster Hardware. Neben Anwendern, die keine brandneue Software brauchen und Debian als stabile Desktop-Distribution nutzen, kommt das Gros der Nutzer aus den Bereichen Server, Mini-Computer und eingebettete Geräte.

Debian wirkt manchmal etwas altmodisch, weil

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