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© Jörg Stöber, 123RF

KVM/Qemu mit Aqemu als Virtualisierungslösung

Komplettpaket

Power-User nutzen oft mehrere Betriebssysteme simultan in virtuellen Umgebungen. Unter Linux geht das mit Bordmitteln und freier Software besonders flott und einfach.

Moderne Rechner verfügen über mehr als genügend Ressourcen, um zwei oder mehr Betriebssysteme simultan auszuführen. Das ist etwa dann sinnvoll, wenn neben einem Allround-System als Host zusätzlich in einer virtuellen Maschine ein Gastsystem für spezielle Aufgaben läuft.

Linux-Anwendern fällt beim Stichwort virtuelle Maschine meist sofort die Software Virtualbox ein, die Oracle bereits seit einigen Jahren pflegt und weiterentwickelt [1]. Sie eignet sich durch ihre leichte Installation und auch die einfache Konfiguration der Systeme gleichermaßen für Einsteiger wie Power-User.

Weniger bekannt dagegen ist, dass Linux selbst eine ausgereifte Applikation zum Verwalten virtueller Systeme mitbringt. Das Duo KVM/Qemu bietet in Verbindung mit der grafischen Oberfläche Aqemu eine Basis für virtuelle Maschinen, die im Vergleich zu Virtualbox vor allem mit einer größeren Flexibilität und einer signifikant höheren Geschwindigkeit der virtuellen Maschine glänzt.

Funktionsweise

Seit dem bereits sehr betagten Kernel 2.6.20 hat Linux die Kernel-based Virtual Machine (KVM) implementiert, deren Pflege seit 2008 in den Händen von Red-Hat-Entwicklern liegt [2]. Hierbei handelt es sich um ein Kernel-Modul, das als Schnittstelle des Betriebssystemkerns fungiert und daher auf eine Umgebung zum Virtualisieren angewiesen ist. Auf dem Desktop eignet sich dazu Qemu [3], das in allen größeren Distributionen bereitsteht. Sie installieren die Software also in der Regel bequem per Paketverwaltung.

Um das Gespann KVM/Qemu überhaupt nutzen zu können, benötigt der Rechner aber eine CPU, die Hardware-Virtualisierung

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