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Videoschnitt für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis

Perfekte Schere

Wer eine Schnittsoftware für Videos sucht, stolpert unter Linux über zahlreiche Kandidaten, die sich teils drastisch voneinander unterscheiden. Wir verraten, für wen sich welches Programm eignet.

Über zwei Dutzend Schnittprogramme für Videos buhlen inzwischen um die Gunst von Linux-Nutzern. Mit besonders vielen Funktionen locken Lightworks Pro und DaVinci Resolve Studio, die mit ihren unübersichtlichen Benutzeroberflächen jedoch Gelegenheitsfilmer abschrecken. Das noch recht neue Vidcutter begeistert hingegen mit einem extrem einfachen Bedienkonzept, kann aber nur einzelne Clips kürzen.

Um die Wahl der passenden Software zu erleichtern, lohnt es sich, einige besonders interessante Exemplare genauer anzusehen. Für jeden Filmer ist etwas dabei – angefangen beim Einsteiger, der nur kurz einen Clip kürzen möchte, über Hobbyfilmer bis hin zu Profis, die Videos bei Sendern einreichen. Übrigens nutzen selbst Letztere gern einfach zu bedienende Anwendungen ohne Schnörkel – insbesondere dann, wenn es schnell gehen muss. Umgekehrt können die Funktionen der professionellen Programme auch für ambitionierte Amateure interessant sein.

Flinker Schnitt

Mit Vidcutter entfernen Sie auf die Schnelle einen durchs Bild fahrenden LKW aus dem Urlaubsfilm oder kürzen den Start und die Landung der eigenen Videodrohne [1]. Die Software stellt Ihnen mit ihrer Oberfläche dabei wenig Hürden in den Weg: Sie laden einen Clip und markieren über die entsprechenden Schaltflächen den Bereich, den Sie behalten möchten.

Das Verfahren wiederholen Sie, bis sich alle erwünschten Szenen in der Liste am rechten Rand untereinander aufreihen. Von oben nach unten bilden Sie dort den kompletten Film, den Sie auf Knopfdruck in einer neuen Datei speichern.

Die Software liegt zwar schon in der Version 3.2.0 vor, existiert jedoch erst seit September 2016. Beim Arbeiten spüren Sie das deutlich: Die aktuelle Version öffnete Videos

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