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© Gennady Kireev, 123RF

Teamviewer Host als natives Linux-Programm

Helfende Hand

Die beliebte Remote-Desktop-Lösung Teamviewer gibt es jetzt als Teamviewer Host erstmals als native Linux-Version mit echtem 64-Bit-Support.

Wer im Verwandten- und Freundeskreis als Computerkenner gilt, mutiert oft mehr oder minder freiwillig zum familiären IT-Supporter. Zwar lassen sich viele Probleme über das Telefon oder eine E-Mail klären, doch ab und an muss man doch direkt vor dem Rechner sitzen. Kann man sich nicht auf eine Tasse Kaffee treffen und die Frage gemeinsam vor Ort klären, dann hilft eine Remote-Desktop-Lösung wie Teamviewer weiter.

Das für Privatanwender kostenlos nutzbare kommerzielle Programm gibt es schon seit Jahren in einer Linux-Version. Die basiert jedoch zum Missfallen vieler Linux-Fans auf der Windows-Laufzeitumgebung Wine, ist also kein natives Linux-Programm.

Einen ersten Schritt hin zu einem nativen Teamviewer für Linux macht nun der kürzlich vorgestellte Teamviewer Host [1]: Er basiert komplett auf Qt und erlaubt den unbeaufsichtigten Zugriff auf einen Linux-Rechner. Zudem gibt es das Programm erstmals als echte 64-Bit-Version. Als Helfer benötigen Sie jedoch weiterhin den bisherigen Teamviewer-Client.

Installation

Teamviewer Host erhalten Sie für Debian, Ubuntu und Raspbian (auf dem Raspberry Pi) als DEB-Paket für 32- und 64-Bit-Systeme [2]. Die Installation erfolgt grafisch über den Paketmanager oder manuell über dpkg -i. Anschließend müssen Sie noch manuell die vom Programm benötigten Abhängigkeiten auflösen (Listing 1).

Im Test ließ sich Teamviewer so unter Debian "Jessie" und Ubuntu Maté 17.04 ohne Komplikationen installieren. Allerdings vertragen sich die Pakete des Teamviewer Hosts und des Clients nicht – Sie müssen sich für eine der beiden

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