Weg damit

Auf dem vorletzten Reiter Uninstaller geht es, wie der Name schon sagt, um das Entfernen von Paketen (Abbildung 5). Hier finden Sie viele der im System installierten Anwendungen und können sie zur Deinstallation markieren und dann entfernen. Stacer verzichtet darauf, Basispakete aufzulisten, um zu verhindern, dass sich Anwender den Boden unter den Füßen wegziehen.

Abbildung 5: Der Uninstaller funktioniert nur unter Ubuntu, Arch Linux und deren Derivaten.

Das funktioniert unter Ubuntu und Apricity OS einwandfrei, aber unter keiner anderen von uns getesteten Distribution. Beim Stöbern in den Bugreports auf GitHub stießen wir dann auf die Info, dass Stacer diese Funktion bisher nur auf Ubuntu und Arch Linux (der Basis von Apricity OS) beherrscht. Das ist nicht wirklich tragisch, da man Pakete sowieso besser über das Paketmanagement der verwendeten Distribution löschen sollte.

Bunte Kurven

Wie der erste Reiter hat auch der sechste und letzte rein informativen Charakter: Hier visualisiert das Tool die jeweils letzten 30 Sekunden Aktivität von CPU, RAM und Netzwerk (Abbildung 6). Bei vier, acht oder mehr Kernen stellt Stacer diese farblich abgesetzt einzeln dar. Dabei besteht die Möglichkeit, jeden Verlauf einzeln detailliert zu betrachten, indem Sie auf das Symbol etwa hinter CPU History klicken.

Abbildung 6: Bei den Resources öffnen Sie gezielt einzelne Objekte wie die CPU und betrachten alle Cores einzeln und animiert.

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