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© Reddogs, 123RF

Linux Kodachi: Privacy auf Sparflamme

Trau, schau wem!

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Der Tor-Browser allein genügt nicht, um sich wirklich anonym im Netz zu bewegen. Linux Kodachi ergänzt Tor um weitere Technologien zum anonymen Internetzugang. Doch ein Blick unter die Haube und eine Recherche bezüglich der Entwickler lässt Zweifel entstehen.

Linux empfiehlt sich aufgrund der vielen in der Paketverwaltung vorhandenen kryptografischen Werkzeuge für die sichere Kommunikation im Internet. Doch die manuelle Konfiguration der Tools überfordert Ungeübte leicht. Daher eignen sich spezialisierte Distributionen auf Basis von Live-Systemen bestens für Einsteiger, die sofort ein vorkonfiguriert abgesichertes System nutzen möchten. Das aus dem Oman stammende Linux Kodachi [1] versucht diesem Wunsch entgegenzukommen.

Sie erhalten Linux Kodachi als rund 2,2 GByte großes Hybrid-Image auf Sourceforge [2], wobei die aktuelle Version 3.7 ausschließlich für 64-Bit-Hardware bereitsteht. Das ISO-Image lässt sich auf verschiedenen Wechseldatenträgern inklusive SD-Karten installieren und startet anschließend als Live-System. Im Bootmanager Grub findet sich keine Option zur Installation auf einem stationären Massenspeicher, da sich das Betriebssystem komplett in den Arbeitsspeicher lädt und somit auf dem Computer keinerlei Spuren hinterlässt.

Debian als Basis

Nach dem Start präsentiert sich das auf Debian 8.6 "Jessie" basierende Linux Kodachi mit einem recht dunkel gehaltenen, deutlich modifizierten XFCE-Desktop. Der bietet dank des aktivierten Conky-Systemmanagers und einigen in den System-Tray integrierten Applets aus dem Stand eine übersichtliche Kontrolle über Ressourcen und den aktuellen Status des Rechners. Der Desktop weist oben horizontal eine Panelleiste auf, mit dem Menübutton Apps ganz links und daneben der Schreibtischanzeige sowie einem Icon zur Angabe der Speicherorte. Unten horizontal bietet die Cairo-Dockleiste einen schnellen Zugriff auf wichtige Applikationen.

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