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© Chavalit Kamolthamanon, 123RF

Unbound als zentraler DNS-Server und Adblocker

Gut gefiltert

Mit Unbound sorgen Sie für blitzschnelle Antworten auf DNS-Anfragen – und sperren bei Bedarf lästige Web-Werbung aus.

Das Domain Name System fungiert quasi als Telefonbuch des Internets. Mit Unbound [1] auf einem Raspberry Pi optimieren Sie den Einsatz des Protokolls für die Geräte im LAN. So sorgen Sie für kürzere Antwortzeiten, mehr Privatsphäre und schützen die Clients vor unerwünschter Werbung. Dabei steht der Dienst zentral für alle Geräte bereit.

Bei der Einwahl ins Internet schicken Provider in der Regel die Einträge für DNS-Server mit, die die Router automatisch übernehmen. Das genügt normalen Anwendern, die lediglich mit dem Browser unterwegs sind.

Wer jedoch die Grenzen des Möglichen austesten will, stößt schnell auf Probleme – etwa wenn die DNS-Server der Telekom für einen nicht existierenden Namen auf ihre Suchseite umleiten, anstatt die korrekte Fehlermeldung (NX_NODOMAIN) zu liefern. Was für einen surfenden Anwender praktisch erscheint, ist für einen automatischen Dienst nicht unbedingt erwünscht.

Solche Probleme lassen sich umgehen, indem Sie einfach die entsprechenden Einträge im Router ersetzen. Trotzdem müssen Sie weiterhin für jede Anfrage eine Verbindung zum externen DNS-Server aufbauen – obwohl vielleicht ein anderer Rechner im LAN dieselbe Abfrage zuvor bereits gestellt hat.

Hier hilft Unbound als DNS-Server mit eigenem Cache dabei, das Auflösen der Namen auf Trab zu bringen. Die Möglichkeit, beliebig viele Upstream-Server zu konfigurieren, bietet dabei mehr Sicherheit gegen Ausfälle.

Darüber hinaus dient das dem Schutz der Privatsphäre: Da die konfigurierten Server im Round-Robin-Verfahren zum Einsatz kommen, streuen Sie so die Abfragen über verschiedene

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