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© Francesco De Paoli, 123RF

Beschädigte Startkonfigurationen reparieren

Starthilfe

Bei der Installation eines Betriebssystems auf einer Festplatte oder SSD läuft nicht immer alles rund. Die Boot Repair Disk sorgt dafür, dass Ihre Bootkonfiguration bei Problemen schnell wieder auf die Beine kommt.

Der Bootvorgang bei Computern hat sich in den letzten Jahren stark verkompliziert. (U)EFI-Firmware hat das herkömmliche BIOS weitgehend abgelöst, immer größere Massenspeicher erfordern neue Formen der Partitionierung. Die Konfigurationsoptionen von Bootloadern wie Grub 2 haben sich daher stark erweitert, schon kleine Veränderungen am System können zu Startproblemen führen. Im schlimmsten Fall sitzen Sie vor einem schwarzen Bildschirm mit blinkendem Cursor, ohne dass das Betriebssystem hochfährt.

In dieser Situation leistet die Boot Repair Disk unschätzbare Hilfe: Das auf dem schlanken Lubuntu 14.04 LTS mit LXDE-Desktop basierende Betriebssystem kümmert sich auch in heterogenen Umgebungen um beschädigte Startkonfigurationen und repariert diese eigenständig per Mausklick.

Los geht's

Die Boot Repair Disk [1] erhalten Sie als rund 642 MByte großes ISO-Image für 64-Bit-Architekturen sowie als 627 MByte umfassende 32-Bit-Variante. Damit lassen sich beide Versionen des Betriebssystems auf eine CD brennen und auch auf alter Hardware ohne DVD-Laufwerk nutzen. Alternativ transferieren Sie das Image mithilfe von Unetbootin [2] auf einen USB-Stick und nutzen es so auf Rechnern ohne optisches Laufwerk. Im Test gelang es nicht, das Image mit Bordmitteln bootfähig auf den Stick zu schreiben.

Nach dem Einrichten des Images starten Sie den Computer vom entsprechenden Medium aus und wählen im Bootmanager den untersten Eintrag, Boot-Repair-Disk session. Binnen kurzer Zeit startet das System und öffnet auf einem schmucklosen LXDE-Desktop sofort die Software Boot Repair, die zunächst einen Systemscan vornimmt.

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