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© Natalia Merzlyakova, 123RF

Nextcloud 11: Fokus auf Sicherheit und Skalierbarkeit

Wolke Elf

Nextcloud will Endanwendern und Unternehmen eine sichere Datenhaltung auf Servern in der Cloud unter eigener Kontrolle bieten. Dabei stehen der abgesicherte Datenaustausch und gemeinsames Arbeiten an Dokumenten im Vordergrund.

Mit Nextcloud 11 [1] entfernt sich die im Juni 2016 von Owncloud abgespaltene Homecloud-Server-Software mit einem dritten großen Update weiter von der Quelle. Das gilt nicht nur für die Versionsnummer, sondern vor allem auch für den Ausbau der vorhandenen und die Entwicklung neuer Funktionen.

Dabei setzt sich Nextcloud durch das offenere Entwicklungsmodell von Owncloud ab: Auch die für Unternehmen entwickelten Funktionen stehen bei Nextcloud von Anfang an allen Benutzern zur Verfügung. In diesem Sinn teilt das Projekt seine Veröffentlichungen auch nicht in Community- und Enterprise-Versionen auf.

Gerade bei Diensten, die wertvolle Informationen von Anwendern verwalten, besteht die Gefahr von kriminellen und geheimdienstlichen Begehrlichkeiten. Deshalb stand bei der Entwicklung zu Nextcloud 11 an erster Stelle das Anheben der Sicherheit auf das Level von Industriestandards wie ISO27001. Die Einhaltung dieser Standards, speziell der Klausel 14 der ISO/IEC27001-2013, ließ sich die Nextcloud GmbH vom Sicherheitsunternehmen NCC Group in einem Gutachten [2] bescheinigen. Wer einen Fehler identifiziert, den belohnt Nextcloud weiterhin über das HackerOne-Bug-Bounty-Programm [3] mit bis zu 5000 US-Dollar.

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Eine dem Anwender direkt zugewandte, optionale Sicherheitsmaßnahme, deren Implementation in Form der Backend-APIs mit Nextcloud 10 begann, stellt die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) [4] dar. Damit lässt sich die Sicherheit durch zwei unabhängige Faktoren bei der Anmeldung erhöhen, indem Sie etwa neben

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