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© anthonycz, 123RF

Dias und Negative digitalisieren

Schöne neue Bilderwelt

Die Ära der analogen Bildspeicherung neigt sich – außer für wenige Enthusiasten – immer schneller ihrem Ende zu. Es ist höchste Zeit, die in Schränken, Schubladen und auf Dachböden verstaubenden Dias und Negative in die digitale Welt hinüberzuretten.

Ihre Zahl geht in die Millionen, vielleicht Milliarden. Sie vegetieren in Schränken, Schubladen, in Kellern oder oft auf verstaubten Dachböden. Mit den Jahren werden sie nicht besser, eher schlechter, aber vor allem nicht weniger. Nein, wir sprechen nicht von ungewollten Geschenken, sondern von Dias und Negativen, deren Belichtung und Entwicklung oft Jahrzehnte zurückliegt. Trotz ihres emotionalen Werts sind sie vor allem eines: inkompatibel zu allen modernen Speichermedien und Wiedergabeformen.

Der Zahn der Zeit setzt auch bei bester Lagerung – in einem normalen Haushalt eher nicht der Standard – dem Material zu, also sollten Sie beizeiten über eine Digitalisierung nachdenken. Zwei Möglichkeiten stehen zur Wahl: Entweder Sie scannen die Vorlagen ein, oder Sie fotografieren sie mit einer Digitalkamera ab. Als dritter Weg bietet sich an, die Digitalisierung einem professionellen Dienstleister zu überlassen, was intern wiederum auf eine der beiden genannten Technologien hinausläuft (siehe Kasten "Wie die Profis").

Wie die Profis

Zahlreiche Anbieter stehen bereit, um Dias und Negative zu Bilddateien zu verarbeiten. Ein höchst unterschiedliches Preisgefüge erschwert die Suche nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Zumindest sollten Sie vorab Testscans anfertigen lassen, um dann bei der Stapelverarbeitung von Hunderten von Bildern nicht eine Enttäuschung zu riskieren. Die meisten Dienste bieten so etwas für wenige Bilder zu einem symbolischen Preis an, es lohnt sich auf jeden Fall.

Außerdem lohnt sich die Nachfrage, welche Technologie überhaupt zum Einsatz kommt. Die Dienstleister verwenden meist semiprofessionelle Scanner mit automatischem Einzug und hardwarebasierter Staub- und

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