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© Linksys

Linksys WRT3200ACM im Test

Gut vernetzt

Router für Privatanwender und kleine Unternehmen fristen oft ein unscheinbares Dasein. Der neue Linksys WRT3200ACM demonstriert, dass solche Geräte mittlerweile weit mehr können als nur das Routing.

Der US-Netzwerk-Ausrüster Linksys besitzt vor allem aufgrund seiner kompakten Router für Privatanwender und kleine Unternehmen einen guten Ruf. Schon sehr früh erkannte das Unternehmen das Potenzial freier Software und stattete als einer der ersten Router-Hersteller seine Produkte mit einer auf Linux basierenden Firmware aus. Zusätzlich ermöglichte es das Unternehmen, alternative freie Firmware auf seinen Produkten einzusetzen.

Insbesondere die kleinen Router der WRT54G-Serie gelten als legendär, da auf ihnen mit OpenWRT, DD-WRT und Tomato gleich drei alternative Firmware-Varianten liefen. Auch die meisten Nachfolgemodelle öffnete Linksys für alternative Firmware-Varianten, wobei der Hersteller bei späteren Baureihen zusätzlich funktionell nachlegte. Nach der Übernahme durch Cisco im Jahr 2003 boten Linksys-Router bereits sehr früh Schnittstellen zu NAS-Systemen und eigneten sich daher in kleinen Intranets auch als Massenspeicherlösung für alle angeschlossenen Arbeitsplätze und als Server.

WRT3200ACM

In einem ungewöhnlich großen Karton erreicht uns der erst seit wenigen Wochen zum Kostenpunkt von rund 210 Euro im Handel verfügbare WRT3200ACM [1] von Linksys. Das im Vergleich zu den Vorgängern wenig veränderte kantige Design des gewohnten blau-schwarzen Gehäuses darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der WRT3200ACM unter der Haube beeindruckende Leistungsdaten offenbart: So treibt eine mit 1,8 GHz getaktete Dual-Core-CPU des Typs Marvell Armada 385 mit ARMv7-Architektur das Gerät an, der 512 MByte Arbeitsspeicher und ein Flash-Speicher von 256 MByte zur Seite stehen.

Der knapp 800 Gramm schwere WRT3200ACM bietet darüber hinaus vier RJ45-Anschlüsse für Gigabit-Ethernet, einen WAN-Port

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