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© Ronald Hudson, 123RF

Bootfähige USB-Sticks mit Etcher erzeugen

Transferverwalter

Das grafische Tool Etcher bietet eine bequeme Möglichkeit, ISO-Abbilder startfähig auf einen USB-Speicherstick zu transferieren.

Distributionen stehen in aller Regel als ISOs im Internet zum Herunterladen bereit. Sofern Sie das Image nicht in einer virtuellen Maschine verwenden, müssen Sie es zunächst auf einen bootfähigen Datenträger befördern. Früher kamen dazu CD/DVD-Brenner zum Einsatz, die das Image auf einen Rohling brannten. In letzter Zeit aber rücken USB-Sticks und SD-Karten als Bootmedium mehr und mehr in den Vordergrund.

Vor allem mobile Computer wie (Sub-)Notebooks und die kompakten Ultrabooks besitzen häufig kein eingebautes optisches Laufwerk mehr, und seit der Spezifikation 2.0 verfügt die USB-Schnittstelle über ausreichend Geschwindigkeit, um ein komplettes Betriebssystem in akzeptabler Zeit zu starten. Mit USB 3.0 erreichen Hochleistungssticks inzwischen Transferraten von über 200 MByte/s und übertreffen damit optische Laufwerke bei Weitem.

Unter Linux etablierten sich mehrere Tools, die das Anlegen eines startfähigen USB-Speichersticks erleichtern. Doch der Teufel steckt, wie so häufig, im Detail: Manche ISO-Images starten per se nicht von USB-Speichern, und zumindest müssen Sie den Stick sorgfältig vorbereiten. So eignet sich beispielsweise nicht jedes Dateisystem, auf dem Stick vorhandene Daten gehen beim Transferieren des Images verloren.

Systematisches

ISO-Images basieren auf dem bereits im Jahre 1986 verabschiedeten, speziell für optische Datenträger entworfenen Dateisystemstandard ISO 9660. Um ein Betriebssystem-Image von einem optischen Datenträger zu starten, muss der über einen Bootsektor nach dem El-Torito-Standard verfügen. Das ermöglicht den Live-Betrieb ohne Installation des Systems. ISO-Images mit El-Torito-Bootsektor eignen sich allerdings nicht zum Booten von USB-Sticks.

Der ISO-9660-Standard sieht aber in der sogenannten System

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