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© Computec Media GmbH

Quelloffener Router Turris Omnia

Sicherer Netzwerker

Router fallen immer wieder durch schlechte Sicherheit negativ auf – nicht nur solche der Telekom. Der Turris Omnia aus Tschechien will das mit quelloffener Hard- und Software besser machen.

Vor gut einem Jahr sorgte eine Crowdfounding-Kampagne unter Netzwerkspezialisten für einiges Aufsehen: Die tschechische CZ.NIC suchte nach Unterstützern für einen Internet-Router, der sich von der Masse der Geräte auf dem Markt abhob. Er sollte nicht nur besonders hochwertig ausgestattet sein, sondern auch von der Hardware bis zur Software quelloffen und außerdem besonders sicher. Die Spendensammlung verlief erfolgreich, und seit einigen Wochen liefert der Hersteller das Gerät nun unter dem Namen Turris Omnia [1] aus. Wir konnten uns ein erstes Exemplar des Routers für einen kurzen Test sichern.

Die Telekom lässt grüßen

Internet-Router gibt es wie Sand am Meer. Doch die kleinen Kisten, die zu Hause oder im Büro die Verbindung ins Internet herstellen, sorgen immer wieder für Aufsehen. Der jüngste spektakuläre Fall: Ende November 2016 blieb rund 900 000 Kunden der Telekom stunden- und teils tagelang der Internet-Zugang verwehrt, weil die von der Telekom gelieferten Speedport-Router aufgrund eines Angriffs den Dienst verweigerten [2].

Die Ironie der Angelegenheit: Der Angriff hatte noch nicht einmal den Telekom-Routern gegolten. Er zielte über das TR-069-Protokoll auf die verwundbare Fernwartungsschnittstelle eines völlig anderen Gerätetyps. Um die angepeilten Router über diese vorhandene Sicherheitslücke in ein Botnetz einbinden zu können, fluteten die Angreifer das Internet erst einmal wahllos mit Port-Knocking-Paketen, um einen Kommunikationskanal zu den betroffenen Systemen zu öffnen.

Auch die Speedport-Router der Telekom verfügen über eine entsprechende Fernwartungsfunktion, deren Implementation allerdings für den geplanten Angriff nicht verwundbar ist. Zudem

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