Fazit

Ob sich der Aufwand lohnt, um Apt-fast zu installieren und zu konfigurieren, richtet sich nach den Geschwindigkeiten der verfügbaren Spiegelserver und den bei Ihnen anfallenden Download-Mengen. Bei Debian "Stable" lässt sich der Zeitgewinn eher vernachlässigen, bei Debian "Unstable" und anderen Rolling-Release-Distributionen auf Debian-Basis rechnet sich das schon eher.

Als Zugewinn nebenbei fällt die Installation des Download-Managers Aria2 an, mit dem sich auch außerhalb von Apt-fast alle Downloads beschleunigen lassen. Das Tool verfügt von Haus aus lediglich über eine Kommandozeilensteuerung [2], es gibt jedoch mit Webui-aria [3] auch eine grafische Oberfläche für den Browser.

Bei genauer Durchsicht der Komponenten von Apt-fast konnten wir keine negativen Auswirkungen einer Installation auf das Paketmanagement von Debian feststellen. Unsere einzige Kritik: Die Quick-Installation sollte der Entwickler nach /usr/local/bin/ verlegen, denn nach /usr/bin/ gehören eigentlich nur Pakete, die Dpkg verwaltet. Ansonsten gilt in Sachen Apt-fast: Wenn es hilft, spricht nichts dagegen. 

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