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© maksym yemelyanov, 123RF

Linux-taugliche DVB-Tuner zusammen mit Kaffeine im Test

Hochauflösend

Linux gilt nicht gerade als ideale TV-Plattform. Doch mit der richtigen Hardware machen Sie in wenigen Handgriffen aus einem Linux-Rechner einen vollwertigen Fernseher mit integriertem Videorekorder.

DVB-T-Tuner in Gestalt eines USB-Sticks ermöglichen an Computern problemlos den kabellosen Empfang des lokalen Fernsehprogramms mit verschiedensten Komfort-Funktionen. Insbesondere bei digitalen Nomaden, die häufig mit einem Notebook unterwegs sind, ersetzen die kleinen Sticks daher oft den Fernseher im Wohnzimmer.

Unter Linux war der Einsatz eines DVB-Tuners allerdings bislang häufig mit Stolpersteinen gepflastert: Aufgrund proprietärer Firmware-Module – wenn es sie denn überhaupt für Linux gab, musste man Sie oft manuell installieren – ließen sich DVB-Tuner in den seltensten Fällen ohne zeit- und arbeitsaufwendige Konfiguration nutzen.

Aus diesem Grund wirft dieser Artikel einen ausführlichen Blick auf aktuelle DVB-Sticks, die laut Angaben der Hersteller auch unter Linux ihren Dienst verrichten und daher einen schnellen Einstieg in das Fernsehen am Computer versprechen.

Standards

Der digitale DVB-Empfangsstandard ("Digital Video Broadcasting") gliedert sich in unterschiedliche Spezifikationen, weshalb die jeweiligen Tuner sich entweder für den terrestrischen Empfang (DVB-T) eignen oder den Empfang via Satellit (DVB-S) beziehungsweise über einen Kabelanschluss (DVB-C). Dabei empfangen die Geräte sowohl TV- wie auch Radiosendungen.

Inzwischen gibt es mit DVB-T2, DVB-S2 und DVB-C2 Weiterentwicklungen der ursprünglichen Spezifikationen, die in vielen Ländern bereits flächendeckend zum Einsatz kommen. In Deutschland startet der Regelbetrieb von DVB-T2 im Frühjahr 2017, der Regelbetrieb soll bis Mitte 2019 erreicht sein. Spätestens ab diesem Zeitpunkt werden die alten DVB-T-Empfänger obsolet.

In Österreich lässt sich das Fernsehprogramm in den Regionen Innsbruck und Bregenz bereits via DVB-T2 empfangen, wobei die

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