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© Vetre Antanaviciute-Meskauskiene, 123RF

Tmate als Terminal-Alternative zu Teamviewer

Erste Hilfe

So mancher Fan schwört Stein auf Bein, dass ein Linux-System nie kaputt geht. Ab und an passiert es aber doch: Nichts geht mehr. Um Freunden oder Bekannten dann über das Internet helfen zu können, gibt es Tmate.

Wer bei Freunden und Bekannten als Computerexperte bekannt ist, der kommt immer wieder in die Verlegenheit, bei Problemen einspringen zu müssen. Befindet man sich nicht vor Ort, genügen oft ein paar E-Mails oder ein Chat zum Beheben der Fehlerursache. Manchmal braucht es jedoch auch eine Verbindung über eine Fernwartungssoftware wie etwa Teamviewer, sodass man direkt das Geschehen auf dem Schirm des Gegenübers sieht. Sitzt der Fehler jedoch so tief im System, dass die grafische Umgebung nicht mehr startet, etwa nach einer missglückten Systemaktualisierung, scheidet Teamviewer als Hilfsmittel jedoch aus.

In so einem Fall steht man mit recht stumpfen Waffen da: Um weiterhelfen zu können, müsste man zuerst den X-Server oder die Paketverwaltung zum Laufen bekommen – doch die dafür notwendigen Kniffe überfordern viele Ein- und Umsteiger, selbst wenn man sie telefonisch anleitet. Die beste Option böte ein Login über SSH, doch dazu müsste man eine Port-Weiterleitung vom Router zum Rechner einrichten und den OpenSSH-Server installieren. Mit einer defekten Paketverwaltung funktioniert auch das nicht, selbst wenn man die Hürde Port-Weiterleitung meistert.

Hilfe im Terminal

Als Lösung für dieses Dilemma bietet sich nun aber Tmate an [1]. Das Programm basiert auf dem Terminalmultiplexer Tmux [2], der funktional dem Kommando Screen ähnelt. Allerdings bringt Tmate eine Remote-SSH-Funktion mit, die sich ähnlich wie Teamviewer durch ein NAT-Netzwerk oder eine Firewall hindurchtunnelt.

Das Programm müssen Sie sowohl auf Ihrem Rechner installieren wie auch auf jenem des Hilfesuchenden. Unter Ubuntu spielen Sie es über eine PPA-Paketquelle ein (

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