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Buku: Lesezeichen komfortabel auf der Konsole verwalten

Das Beste aus zwei Welten

Der Bookmark-Manager Buku läuft zwar auf der Konsole, wartet dort aber mit Möglichkeiten auf, die man bei den grafischen Pendants vergeblich sucht.

Es gibt zwei verschiedene Methoden, URLs im Browser zur späteren Verfügbarkeit zu handhaben: Während dem einen Tabs ausreichen, macht der andere intensiven Gebrauch von Lesezeichen. Dass Letztere sich auch auf der Kommandozeile verwalten lassen, wissen viele Anwender allerdings nicht. Wir stellen mit Buku [1] eine mächtige Lesezeichenverwaltung für die Konsole vor.

Falls Sie jetzt versuchen, den Namen Buku irgendwie mit Bookmarks in Verbindung zu bringen, sind Sie auf dem Holzweg: Es handelt sich um den Kosenamen des Sprösslings von Buku-Entwickler Arun Prakash Jana. Jana hat uns mit Googler [2] bereits die Google-Suche auf der Konsole beschert.

Wie so viele Open-Source-Anwendungen entstand auch Buku aus einem Bedürfnis, für das noch keine Lösungen existierte. Der Entwickler vermisste eine Lesezeichenverwaltung für die Konsole, die neben den aus grafischen Lösungen bekannten Funktionen eine portable und zusammenführbare Datenbank mit Browser-Integration bietet. Er realisierte seine Idee schließlich mithilfe von Python 3 und SQLite 3.

Mit Buku können Sie Lesezeichen erstellen, öffnen, verschlagworten, suchen, aktualisieren, kommentieren und vieles mehr (Abbildung 1). Die Suche umfasst auch reguläre Ausdrücke und einen speziellen Deep-Scan-Modus. Dabei lassen sich mehrere Suchergebnisse parallel direkt im Browser öffnen. Zudem verschlüsselt Buku auf Wunsch die Bookmark-Datenbank mit 256-Bit-AES.

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