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Fedora 25 Workstation im Überblick

Blutende Kante?

Ob Desktop, Server oder Cloud, ob x86 oder ARM – Fedora 25 und seine Spins bieten ein wahres Füllhorn an moderner und topaktueller Software. Dank der Fedora-Next-Initiative wandelt sich die Distribution nun von "Bleeding Edge" zu "Leading Edge".

Bereits seit zwei Jahren liefert das Fedora-Projekt seine Distribution Fedora nicht mehr monolithisch aus, sondern in den Varianten Workstation, Server und Cloud. Die Aufteilung im Rahmen der Fedora-Next-Initiative hat die Distribution für die Zukunft neu aufgestellt und fokussiert die Varianten auf bestimmte Anwendungsszenarien. So sieht das Projekt die Workstation-Variante für Desktop-Anwender und Entwickler vor, standardmäßig kommt sie mit Gnome als Desktop. Daneben existieren sogenannte Spins [1] mit alternativen Desktops wie KDE, Cinnamon, Maté, LXDE und XFCE.

Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit Fedora Workstation [2], das auf Gnome 3.22.1 und Kernel 4.8 setzt (Abbildung 1). Gnome ist die bei der Integration von Wayland am weitesten fortgeschritten und die einzige Umgebung, die Fedora derzeit mit Wayland als Standard veröffentlicht.

Abbildung 1: In der aktuellen Release setzt Fedora Workstation auf Gnome 3.22.1, Version 3.22.2 soll zeitnah folgen.
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