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© Loganban

Mit Paperwork Dokumente digitalisieren und archivieren

Bits statt Papier

Mit einem digitalen Archiv sparen Sie Platz im Aktenschrank – aber Paperwork macht das Leben nicht unbedingt leichter.

Die Idee von Paperwork [1] geht auf den Wunsch nach einem papierlosen Büro zurück: Briefe, Rechnungen und lose Blätter landen auf dem Scanner, der sie als PDF- und JPEG-Dateien für die Ablage ausspuckt. Die Dateien schicken Sie anschließend durch eine OCR-Texterkennung, die den Inhalt in digitale Form bringt.

Hier schlägt die Stunde von Paperwork: Die Applikation fasst Bilddaten und Text in überlagerter Form zusammen und sichert sie als PDF. Die Textinhalte der aufbereiteten Unterlagen fasst Paperwork in einem Index zusammen, über den Sie später die Dokumente wiederfinden. Bei diesem Verfahren gilt es jedoch, einige Klippen zu umschiffen: Damit die Software die Texte ausreichend gut erkennt, benötigen Sie möglichst hochwertige Scans oder Fotografien der Seiten – ein guter Scanner mit mindestens 600 DPI Auflösung ist daher Voraussetzung.

Paperwork sucht beim Start zunächst nach Tesseract [2]. Findet es diese sehr leistungsfähige OCR-Engine nicht, greift das Programm auf Cuneiform zurück. In den meisten Fällen erzielen Sie mit Tesseract die besten Ergebnisse.

Hier geht Paperwork übrigens einen interessanten Weg: Falls es die Orientierung der eingescannten Seiten nicht ermitteln kann, bearbeitet es die Seite einfach viermal in um 90 Grad gedrehten Varianten und verwendet dann die besten Ergebnisse.

Installation

Allgemeine Informationen zur Installation finden Sie auf der Website des Paperwork-Git-Repositories [3]. Unter Ubuntu und Derivaten befindet sich die momentan aktuelle Version 0.32 nicht in den Repositories, es gibt aber ein PPA. Zu dessen Installation finden Sie online

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