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© Dmitry Guzhanin, 123RF

Mit Inotify das Dateisystem überwachen

Bescheid!

Das Dateisystem auf Veränderungen zu überwachen, erweist sich oft als ausgesprochen nützlich, hilft es doch, viele Vorgänge zu automatisieren.

Die Situation tritt immer wieder auf: Sobald Sie eine bestimmte Datei erzeugt oder verändert haben, möchten Sie das Kompilieren anstoßen, ein Archiv erstellen oder das File auf einen Server hochladen. Früher kam dazu das sogenannte Busy-Waiting zum Einsatz, heute erledigen die Inotify-Tools diese Aufgabe eleganter und effizienter [1].

Beim Busy-Waiting läuft ein Programm in einer Endlosschleife und ruft dabei immer wieder dieselben Informationen ab, etwa den Inhalt eines Verzeichnisses. Diese vergleicht es mit zuvor erhobenen Daten. Diese Vorgehensweise ist nicht nur ineffektiv, sondern kann im schlimmsten Fall bei Datenträgern sogar Schäden verursachen.

Viel besser wäre es, liefe die Überwachung automatisch ab – der Kernel könnte alle Programme, die auf eine Änderung an einer Datei warten, über eine spezielle Schnittstelle benachrichtigen. Schon die Dateisysteme des Amiga kannten so etwas. Tatsächlich gibt es auch unter Linux eine entsprechende Funktion namens Inotify (aus "I-Node" und "notify"). Linux setzt Inotify auf bestimmte Einträge im Dateisystem an.

Durch Optionen legen Sie dabei fest, welche Änderungen an Dateien der Kernel auf welche Weise meldet. Alle Änderungen lösen sogenannte Events aus, einen Überblick dazu finden Sie in der Tabelle "Inotify-Events". Achtung: Die tatsächlich verwendete Syntax unterscheidet sich bei den Programmen gelegentlich, oft hinsichtlich der Groß/Kleinschreibung. Bei Fehlern finden Sie meist in der Manpage des verwendeten Programms Hinweise. Bei den SELF-Events existieren die beobachteten Dateien nach der Meldung nicht mehr, was normalerweise die Überwachung beendet.

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