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BSD-Desktop Lumina unter Linux

Wacklige Schritte

Aus der BSD-Welt stammend, hält der Lumina-Desktop langsam in Linux-Distributionen Einzug. Wir testen, wie er sich im Alltag schlägt.

Das Etikett "leichtgewichtig" verleihen Entwickler ihrer Software nur allzu gern, um das Interesse potenzieller Benutzer auf das Projekt zu ziehen. Das gilt auch für den Desktop Lumina, doch hier spielt diese Eigenschaft nur eine untergeordnete Rolle. Ein Blick über den Tellerrand, ins Land der BSD-Systeme, verrät den wahren Grund.

Vor einigen Jahren begann das PC-BSD-Projekt (mittlerweile TrueOS [1]) damit, das für Linux-Anwender oft schwer zu durchschauende und zuweilen etwas verschroben geltende FreeBSD fit für den Desktop zu machen, wo es bislang im Gegensatz zu Linux noch kaum eine Rolle spielt. Ob TrueOS tatsächlich eine wahrnehmbare Zielgruppe begeistert hat, sei dahingestellt – schließlich lässt sich die Akzeptanz freier Desktop-Betriebssysteme mangels Verkaufszahlen nur schwer adäquat bestimmen.

Da GTK und Gnome zu eng mit Linux verknüpft sind, fiel es auf Dauer zu schwer, diese auf BSD-Systemen zu warten und zu betreiben. Also fiel die Wahl zunächst auf KDE. Das war aber auf Dauer durch dessen etwas kompliziertes Modell für Lizenzen nicht zu halten. Schließlich entschieden sich die Entwickler, eine eigene Desktop-Umgebung auf Basis von Qt5 von Grund auf neu zu schreiben und unter einer reinen BSD-Lizenz ohne Wenn und Aber zu veröffentlichen. Das war vor über vier Jahren. Auf Linux-Systeme gelangte Lumina nur über Umwege, denn dank fest verdrahteter Pfade für die Installation und die Suche nach Bibliotheken gemäß BSD-Norm empfanden viele das Einrichten unter Linux anfangs als Zumutung.

Am 8. August 2016 haben die Entwickler aber die Version 1.0.0 freigegeben [2], die nun deutlich mehr Komfort beim Installieren bietet. Im Test kam ein System mit Fedora 24 zum Einsatz, für das es bereits offizielle

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