Aktuell und gut ausgestattet

Oft benutzte Anwendungen starten Sie über die Einträge im Dock am unteren Bildschirmrand (Abbildung 2). Dass hier ein Gnome in Version 3.20 zugrundeliegt, erschließt sich nur, wenn Sie im Dock ganz rechts auf das Icon mit dem Raster klicken: Erst dann erscheint die von Gnome bekannte Übersicht der Anwendungen (Abbildung 3).

Abbildung 2: Auch der Cinnamon-Desktop ist ansehnlich gestaltet.
Abbildung 3: Die Gnome-Shell mit dem Anwendungsraster.

Stöbern Sie dort im Angebot vorinstallierter Software, so zeigen sich alle Abteilungen sinnvoll bestückt. Die Palette reicht von den bereits erwähnten Anwendungen über den FTP-Client Filezilla und dem Bittorrent-Client Transmission bis hin zu Simple Backup sowie einigen Entwicklerwerkzeugen für das Toolkit Qt.

Für Notebooks haben die Entwickler die TLP-Tools [4] zum Verlängern der Akkulaufzeit vorbereitet. Mit Syncthing halten Sie verschlüsselt Daten über mehrere Geräte auch ohne Cloud-Anbindung synchron [5]. Das Programm steht für Linux, MacOS, Windows und Android bereit und deckt damit ein breites Spektrum aktueller Betriebssysteme ab.

Die auf dem Paketfilter Iptables basierende Uncomplicated Firewall (UFW) von Ubuntu ist mitsamt grafischem Frontend ebenfalls nur einen Mausklick weit entfernt (Abbildung 4).

Abbildung 4: Die Uncomplicated Firewall macht ihrem Namen Ehre und lässt sich einfach konfigurieren.

Arch und AUR

Darüber hinaus steht das gesamte Repository von Arch Linux inklusive dem Arch User Repository (AUR) bereit. Letzteres schalten Sie bei Bedarf in der Softwareverwaltung zunächst noch frei. Updates des gesamten Systems und die Installation einzelner Pakete erledigen Sie über das grafische Frontend Pamac (Abbildung 5) oder – Arch-typisch – mittels Pacman [6] in einem Terminal.

Abbildung 5: Die Auswahl an Paketen entspricht im Wesentlichen einem Arch Linux, wobei ein zusätzliches Repository optimierte Pakete für Apricity OS bereitstellt.

Neben den Zweigen Core, Extra, Community und Multilib gibt es ein zusätzliches Repo namens Apricity-Core. Hier finden Sie distributionsspezifische Pakete. Dabei folgt die Distribution wie Arch Linux dem Prinzip des Rolling Release: Einmal installiert, aktualisieren Sie das System beständig ohne eine Neuinstallation.

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    Die prominenten Linux-Distributionen bilden immer wieder die Grundlage für Derivate – so auch bei Arch Linux. Wir sehen nach, wie viel Arch noch in den diversen Ablegern der Rolling-Release-Distribution für fortgeschrittene Anwender steckt.
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Kommentare
SwagArch GNU/Linux
Markus Menzel (unangemeldet), Donnerstag, 20. Oktober 2016 13:15:41
Ein/Ausklappen

Ich habe gerade SwagArch GNU/Linux für mich entdeckt.
Das basiert auf Xfce4 und benutzt ebenfalls Calamares als Installer.

Link: https://swagarch.github.io
Davon gibt es aber leider nur eine 64 Bit Version.





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