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© elisanth, 123RF

UbuntuBSD 16.04b1 im Test

Verteufelt gut

BSD und Linux sind zwei Seiten einer Medaille – und sich dabei so nah wie fern. UbuntuBSD versucht eine Synthese.

Ein Blick über den Tellerrand schadet nie – den wagen wir im Folgenden mit einem Blick auf einen exotischen Neuankömmling im Distributionsdschungel. Es geht um UbuntuBSD, das für sich in Anspruch nimmt, "die Power von FreeBSD mit der Vertrautheit von Ubuntu" zu vereinen.

Mit dem Versuch, einen FreeBSD-Kernel mit einer Linux-Benutzerumgebung zu vereinen, steht UbuntuBSD jedoch keineswegs allein da. Bereits seit 2006 arbeiten Entwickler an Debian GNU/kFreeBSD [1], das 2009 den Status eines offiziellen Debian-Ports erreichte. Bis heute zählt es zur Debian-Familie, führt aber immer noch ein Nischendasein. Ob UbuntuBSD mehr Potenzial besitzt, aus dieser Nische auszubrechen und BSD mehr Geltung zu verschaffen, überprüfen wir im Praxistest.

Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Zunächst einmal ein Blick darauf, worin Linux und BSD Gemeinsamkeiten aufweisen und was sie trennt: Bei beiden handelt es sich um sogenannte unixoide Systeme [2], doch stammt BSD direkt aus der Unix-Familie, während Linux sich an Unix lediglich anlehnt. Das Kürzel BSD steht für Berkeley Software Distribution und verweist auf die Entstehung des Betriebssystems an der Universität von Kalifornien in Berkeley im Jahr 1977.

Das ursprüngliche BSD wurde der Universität vom Telekommunikationsriesen AT&T für Zwecke der Forschung und Lehre zur Verfügung gestellt. Es basierte auf Unix Sixth Edition (V6) und deren Nachfolgern. Die heute gebräuchlichen Unix-Derivate, die BSD im Namen führen, weisen im Quelltext mit Unix V6 aber keine Gemeinsamkeiten mehr auf. Übrigens basieren Mac OS X und dessen Nachfolger MacOS in großen Teilen auf BSD: Sie verwenden in Form von

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