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© Daniil Peshkov, 123RF

OpenMediaVault als Alternative zum Fertig-NAS

Offener Tresor

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Ein NAS-System muss nicht groß, schwer und teuer ausfallen. Als günstige Alternative für den Eigenbau bietet sich ein Raspberry Pi mit OpenMediaVault an.

NAS-Speichersysteme fallen vor allen Dingen durch voluminöse Gehäuse mit vielen Einschüben für Festplatten oder SSDs auf. Doch speziell in kleineren Netzen ohne große Videosammlungen oder Datenbanken auf den Massenspeichern braucht es in der Regel keine überdimensionierte NAS-Lösung der herkömmlichen Art.

Die bereits in der Anschaffung kostspieligen Geräte belasten zudem durch einen relativ hohen Energieverbrauch auch im laufenden Betrieb den Geldbeutel. Für Privatanwender und kleine Firmen bietet sich daher eine zentrale Speicherlösung auf Basis des Raspberry Pi an, der im Verbund mit schnellen Massenspeichern eine durchaus konkurrenzfähige Leistung erbringt.

Gegen den Einsatz des Raspberry Pi als NAS sprechen vor allem die durch seine Systemarchitektur bedingten Flaschenhälse. Hier fallen vor allem die relativ langsame Fast-Ethernet-Schnittstelle sowie die lediglich per USB-2.0-Bus anzuschließenden Massenspeicher ins Gewicht. Zudem teilen sich diese Schnittstellen beim RasPi einen internen USB-Bus. Gegebenenfalls bietet sich daher ein "Upgrade" auf eine schnellere Hardware an (siehe Kasten "Mehr Leistung").

Mehr Leistung

Der OpenMediaVault-RasPi eignet sich für eher kleine Datenbestände wie Textdateien oder Spreadsheets, wie sie im Büroalltag anfallen: Bei einer Datenrate von etwa 9 MByte/s (Schreiben) und 11 MByte/s (Lesen) über Ethernet benötigt der Transfer einer 1 GByte großen Datei knapp 2 Minuten. Große Bildbestände oder Multimedia-Daten mit dem RasPi zu managen, bereitet in der Praxis also kaum Spaß. Für ein offenes NAS mit mehr Leistung müssen Sie jedoch nicht auf OpenMediaVault verzichten: Die Entwickler bieten die Distribution

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