Fernseher

Sobald Sie den im AS-304T vorhandenen HDMI-Anschluss mit einem TV-Gerät oder Monitor verbinden, erscheint darauf das ASUSTOR Portal. Die optisch ansprechend gestaltete Oberfläche zeigt in der Standardeinstellung drei Icons in einer mittig horizontal auf dem Display angeordneten Symbolleiste: Neben dem XBMC-Mediacenter finden sich hier der Webbrowser Chrome sowie ein ADM-Icon zum Start der Verwaltungsoberfläche. Letztere erlaubt es, das NAS über den angeschlossenen Fernseher zu konfigurieren oder im Internet zu surfen.

Das Portal lässt sich auch von jedem anderen Computer im Intranet aus konfigurieren, wofür Sie die Verwaltungsoberfläche im Webbrowser aktivieren und anschließend auf den Starter ASUSTOR Portal klicken. Der folgende Dialog erlaubt die weitgehend freie Gestaltung der auf dem TV-Gerät angezeigten Oberfläche. Dazu zählen etwa das Ändern der Hintergrundbilder, die Auswahl der angezeigten Starter und die Anzeige zusätzlicher Informationen (Abbildung 8).

Abbildung 8: Das Media-Portal, das beim Anschluss eines Fernsehers oder Monitors am HDMI-Ausgang erscheint, lässt sich weitgehend frei konfigurieren.

Durch Anschluss eines TV-Sticks und Laden der entsprechenden Applikation aus dem Software-Repository erweitern Sie das Asustor-NAS zusätzlich zum vollwertigen TV-Empfänger mit Videorekorder-Funktion. Asustor liefert dazu mit dem Plex-Mediaserver und DVBLink sowie Tvheadend bereits passende Apps. Zu Linux kompatible USB-TV-Sticks unterstützt Asustor ohne weitere manuelle Nacharbeiten.

Fazit

Das Asustor AS-304T bietet sowohl als reines NAS wie auch als Mediacenter eine beeindruckende Funktions- und Anwendungsvielfalt. Mit dem ausgereiften, benutzerfreundlichen Betriebssystem auf Linux-Basis, den umfangreichen Software-Repositories und der ausgezeichneten Hardware schiebt sich der Newcomer Asustor auf Augenhöhe mit den Platzhirschen QNAP und Synology.

Lediglich der Geräuschpegel des Geräts unter Volllast bei vier eingebauten, mit hoher Drehzahl arbeitenden Festplatten könnte etwas niedriger ausfallen. Ansonsten zeigt das Gerät keinerlei Schwächen und bietet zudem ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Damit empfiehlt sich das AS-304T durchaus auch für anspruchsvolle Privatanwender. 

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 7 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Fünf SATA-RAID-Controller im Test
    Der Ausfall einer einzigen Festplatte und der damit verbundene Zeitverlust bringt Selbständige oder Studenten schnell in Bedrängnis. Für wenige Euro versprechen RAID-Systeme eine zusätzliche Absicherung. Der Test zeigt, wann der Aufwand lohnt.
  • Desktop-RAID
    RAID verspricht rasante Plattenzugriffe und optimale Datensicherheit. Mit Linux ist das auch auf dem Desktop kein Problem.
  • 1,25-TByte-Array von Lacie
    Mancher Benutzer speichert heute bereits mehrere Tausend Musikstücke auf seinem Computer. Doch was tun, wenn man die gleiche Menge an Videos speichern will? Eine mögliche Antwort heißt Biggest S2S und kommt vom Storage-Spezialisten Lacie.
  • Neue Netzwerkspeicher: Diskstation DS411j und D-Link Sharecenter DNS-320

    Synology bietet mit der Junior-Diskstation DS411j eine betriebssystemunabhängige Speicherlösung (vier Festplatten) für private Nutzer und kleine Firmen an, die auch via Android-Smartphones und I-Phones ansprechbar ist. D-Link hat mit dem Sharecenter Pulse (DNS-320) ebenfalls ein kleines NAS-Gerät vorgestellt, das zwei Platteneinschübe vorhält.
  • Doppeltes Volumen
    Ganz ohne zusätzliche Hardware und Kosten sorgt Linux bei der Verwaltung der Datenträger durch RAID-Support für Ausfallsicherheit und mittels LVM für ein flexibles Partitionsmanagent.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 01/2018: FLINKE BROWSER

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

Linux Mint als Zweitsystem
Wolfgang Robert Luhn, 13.01.2018 19:28, 1 Antworten
Wer kann mir helfen??? Habe einen neuen Laptop mit vorinstaliertem Windows 10 gekauft. Möchte g...
externe soundkarte Kaufempfehlung
lara grafstr , 13.01.2018 10:20, 3 Antworten
Hallo Ich bin auf Suche nach einer externen soundkarte.. Max 150 Euro Die Wiedergabe is...
Prozessor-Sicherheitslücke Meltdown und Spectre
Wimpy *, 06.01.2018 10:45, 2 Antworten
Ich habe heute ein Sicherheitsupdate "ucode-intel" für openSuse 42.3 erhalten. Ist damit das Prob...
LENOVO ideapad320 Touchpad Linux Mint 18
Peter Deppen, 23.12.2017 16:49, 3 Antworten
Hallo, bin Linux Anfänger und habe das Problem, dass das Touchpad auf dem LENOVO ideapad320 mit L...
PClinuxOS
Günter Beckmann, 20.12.2017 09:51, 1 Antworten
Hi, LUC, hat jemand von Euch Erfahrung mit dem in Heft 12/2017 vorgestelletn PClinuxOS? Ich...