Fazit

ArchStrike eignet sich vor allem für Sicherheitsforscher und Enthusiasten, die schon etwas Erfahrung sowohl mit Linux als auch mit Pentesting mitbringen. Das Projekt fühlt sich offensichtlich den hohen Qualitätsstandards der Paketierung unter Arch Linux verpflichtet, die Aktualität der ausgelieferten Software spricht für sich. Allerdings fehlt es hier und da noch an Komfort, von den rund 1200 Werkzeugen führt das Anwendungsmenü bisher nur wenige auf. Hier wollen die Entwickler nach eigenen Angaben jedoch noch nacharbeiten.

Andere Pentesting-Distributionen zeigen sich in diesem Punkt besser organisiert: So bietet das ebenfalls auf Arch Linux basierende BlackArch [7] rund 1300 Werkzeuge, die das System sauber in Kategorien sortiert. Allerdings erfordert BlackArch mehr manuelle Nacharbeit, um nach der Installation das System komplett einzurichten. Zudem wirkt das rot-schwarze Design des Desktops nicht gerade einladend.

Das auf Debian Testing setzende Kali Linux [8], Nachfolger des bekannten Backtrack, hat hier die Nase weit vorne, führt aber mit rund 300 Sicherheits-Tools weitaus weniger entsprechende Software in den Paketquellen. Zudem kann Debian "Testing" meist in Sachen Aktualität mit Arch Linux nicht mithalten. Einen breiteren Überblick über aktuelle Pentesting-Distributionen bietet Ihnen bei Interesse die Webseite von Concise Cybersecurity [9]

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