Fazit

ArchStrike eignet sich vor allem für Sicherheitsforscher und Enthusiasten, die schon etwas Erfahrung sowohl mit Linux als auch mit Pentesting mitbringen. Das Projekt fühlt sich offensichtlich den hohen Qualitätsstandards der Paketierung unter Arch Linux verpflichtet, die Aktualität der ausgelieferten Software spricht für sich. Allerdings fehlt es hier und da noch an Komfort, von den rund 1200 Werkzeugen führt das Anwendungsmenü bisher nur wenige auf. Hier wollen die Entwickler nach eigenen Angaben jedoch noch nacharbeiten.

Andere Pentesting-Distributionen zeigen sich in diesem Punkt besser organisiert: So bietet das ebenfalls auf Arch Linux basierende BlackArch [7] rund 1300 Werkzeuge, die das System sauber in Kategorien sortiert. Allerdings erfordert BlackArch mehr manuelle Nacharbeit, um nach der Installation das System komplett einzurichten. Zudem wirkt das rot-schwarze Design des Desktops nicht gerade einladend.

Das auf Debian Testing setzende Kali Linux [8], Nachfolger des bekannten Backtrack, hat hier die Nase weit vorne, führt aber mit rund 300 Sicherheits-Tools weitaus weniger entsprechende Software in den Paketquellen. Zudem kann Debian "Testing" meist in Sachen Aktualität mit Arch Linux nicht mithalten. Einen breiteren Überblick über aktuelle Pentesting-Distributionen bietet Ihnen bei Interesse die Webseite von Concise Cybersecurity [9]

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 4 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Neue Distribution für Penetration-Tests und Netzwerksicherheit
    ArchStrike ist eigentlich ein Repository für Arch Linux, das zahlreiche Tools für Penetration- und Sicherheitstests bereithält. Die Betreuer des Repositorys haben ihre Tools jetzt zu einem Live-System geschnürt.
  • Neues auf den Heft-DVDs
    Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur topaktuelle Distributionen, sondern auch die passenden Programme zu den Artikeln.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 12/2017: Perfekte Videos

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

EasyBCD/NeoGrub
Wolfgang Conrad, 17.12.2017 11:40, 0 Antworten
Hallo zusammen, benutze unter Windows 7 den EasyBCD bzw. NEOgrub, um LinuxMint aus einer ISO Dat...
Huawei
Pit Hampelmann, 13.12.2017 11:35, 2 Antworten
Welches Smartphone ist für euch momentan das beste? Sehe ja die Huawei gerade ganz weit vorne. Bi...
Fernstudium Informatik
Joe Cole, 12.12.2017 10:36, 2 Antworten
Hallo! habe früher als ich 13 Jahre angefangen mit HTML und später Java zu programmieren. Weit...
Installation Linux mint auf stick
Reiner Schulz, 10.12.2017 17:34, 3 Antworten
Hallo, ich hab ein ISO-image mit Linux Mint auf einem Stick untergebracht Jetzt kann ich auch...
Canon Maxify 2750 oder ähnlicher Drucker
Hannes Richert, 05.12.2017 20:14, 4 Antworten
Hallo, leider hat Canon mich weiterverwiesen, weil sie Linux nicht supporten.. deshalb hier die...