Netzwerk

Um den vollen Leistungsumfang des Systems zu nutzen, benötigen Sie einen Zugang zum Internet. Das System hilft bei dessen Einrichten sowohl durch eine übersichtliche grafische Oberfläche, die sich auch um WLAN-Anschlüsse kümmert, als auch durch vorinstallierte Firmware.

Insbesondere bei WLAN-Hardware in mobilen Systemen kommt es unter Linux immer wieder zu Problemen, weil deren Hersteller proprietäre Software für den Betrieb der Karten voraussetzen. Austrumi hat für viele solcher Komponenten bereits die nötigen Module mit an Bord. Daher funktioniert die Inbetriebnahme über Einstellungen | Network manager in der Regel problemlos (Abbildung 4).

Abbildung 4: Dank vieler Firmware-Dateien kommen Sie selbst per WLAN sofort ins Netz.

Pakete

Klicken Sie im Menü Systemwerkzeug auf den Eintrag Paketverwaltung, so öffnet sich Gslapt. Das grafische Tool zum Paketmanagement erinnert optisch sehr stark an Synaptic (Abbildung 5).

Abbildung 5: Mit dem Frontend Gslapt – oberflächlich ähnelt es Synaptic – verwalten Sie die im System installierte Software sowie die Quellen, aus denen Sie diese beziehen.

Wie bei anderen Systemen aktualisieren Sie als Erstes die Paketquellen. Das geschieht über die Schaltfläche Aktualisiere. In den eigenen Quellen des Projekts steht bei Weitem nicht derselbe Bestand zur Verfügung wie bei Slackware oder gar Ubuntu. Austrumi ist jedoch binärkompatibel zu Slackware [3] und Derivaten, was es ermöglicht, weitere Repositories ins System zu integrieren.

Dazu klicken Sie in Gslapt im Menü Bearbeiten auf Optionen. Im Dialog wählen Sie dann den Reiter Quellen und suchen sich hier aus den bereits eingetragenen Servern einen oder mehrere aus (Abbildung 6). Danach mahnt die Software das Aktualisieren der Daten über die Repositories an. Anschließend installieren Sie die gewünschten Pakete.

Abbildung 6: Benötigen Sie mehr Software, als sich in den Quellen des eigentlichen Projekts befindet, aktivieren Sie zusätzliche Softwarequellen in den Einstellungen von Gslapt.

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