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© Maksym Yemelyanov, 123RF

Cryptomator schützt Daten in der Cloud

Einfach, aber sicher

Cryptomator verschlüsselt nicht nur Inhalte, sondern verschleiert auch den Namen und die Größe der jeweiligen Datei. Damit machen Sie die Files fit für die Cloud.

Das Speichern von Dateien in der Cloud bietet Komfort und verursacht meist nur geringe laufende Kosten. Allerdings kümmern sich viele Dienstleister nicht ausreichend um die Sicherheit der Daten. Daher besteht die Möglichkeit, dass Inhalte unbefugten Dritten in die Hände fallen – insbesondere Mitarbeitern von Regierungsdiensten mit dreibuchstabigen Bezeichnungen. In Staaten, die nur über schwache Gesetze zum Datenschutz verfügen, geschieht das meist sogar legal. Doch mit Linux und dem Programm Cryptomator [1] schieben Sie der Schnüffelei einen wirksamen Riegel vor.

Funktionsweise

Anders als die meisten kryptografischen Programme, die ein profundes Wissen über die Methoden zum Verschlüsseln und häufig einen hohen Aufwand beim Einarbeiten voraussetzen, richtet sich Cryptomator an Anwender, die nach einem einfach bedienbaren praxistauglichen Ansatz suchen. Die Software arbeitet transparent im Hintergrund, die Dialoge sind einfach gehalten.

Das Programm verschlüsselt Daten mit einem AES-Key von 256 Bit Länge sowie einem MAC-Hauptschlüssel. Dabei kommt zum Generieren der Schlüssel die Scrypt-Technologie zum Einsatz, die Brute-Force-Attacken erschwert. Die Applikation bringt ein grafisches Interface mit. Über dieses verwalten Sie die verschlüsselten Daten, die Sie in sogenannten Tresoren ablegen. Vom Ansatz her erinnert die Software an das Programm Tomb [2], das Sie aber über die Kommandozeile bedienen.

Technisch betrachtet fungiert das Programm beim Verschlüsseln als Server, der über ein virtuelles Laufwerk die vorhandenen Daten lokal verarbeitet. Dabei erlaubt das Programm ausschließlich Verbindungen auf dem

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