AA_tresor_maksym-yemelyanov_123rf_33898917.jpg

© Maksym Yemelyanov, 123RF

Cryptomator schützt Daten in der Cloud

Einfach, aber sicher

Cryptomator verschlüsselt nicht nur Inhalte, sondern verschleiert auch den Namen und die Größe der jeweiligen Datei. Damit machen Sie die Files fit für die Cloud.

Das Speichern von Dateien in der Cloud bietet Komfort und verursacht meist nur geringe laufende Kosten. Allerdings kümmern sich viele Dienstleister nicht ausreichend um die Sicherheit der Daten. Daher besteht die Möglichkeit, dass Inhalte unbefugten Dritten in die Hände fallen – insbesondere Mitarbeitern von Regierungsdiensten mit dreibuchstabigen Bezeichnungen. In Staaten, die nur über schwache Gesetze zum Datenschutz verfügen, geschieht das meist sogar legal. Doch mit Linux und dem Programm Cryptomator [1] schieben Sie der Schnüffelei einen wirksamen Riegel vor.

Funktionsweise

Anders als die meisten kryptografischen Programme, die ein profundes Wissen über die Methoden zum Verschlüsseln und häufig einen hohen Aufwand beim Einarbeiten voraussetzen, richtet sich Cryptomator an Anwender, die nach einem einfach bedienbaren praxistauglichen Ansatz suchen. Die Software arbeitet transparent im Hintergrund, die Dialoge sind einfach gehalten.

Das Programm verschlüsselt Daten mit einem AES-Key von 256 Bit Länge sowie einem MAC-Hauptschlüssel. Dabei kommt zum Generieren der Schlüssel die Scrypt-Technologie zum Einsatz, die Brute-Force-Attacken erschwert. Die Applikation bringt ein grafisches Interface mit. Über dieses verwalten Sie die verschlüsselten Daten, die Sie in sogenannten Tresoren ablegen. Vom Ansatz her erinnert die Software an das Programm Tomb [2], das Sie aber über die Kommandozeile bedienen.

Technisch betrachtet fungiert das Programm beim Verschlüsseln als Server, der über ein virtuelles Laufwerk die vorhandenen Daten lokal verarbeitet. Dabei erlaubt das Programm ausschließlich Verbindungen auf dem

...

Liebe Leserin, lieber Leser,

dieser Artikel ist derzeit nicht in vollem Umfang online zugänglich.

Sie haben die Möglichkeit, diesen Beitrag als PDF zu erwerben. Dazu nutzen Sie bitte die Box unter dem Artikel. Alternativ erweben Sie die Ausgabe als PDF in unserem Online-Shop.

LinuxUser-Artikel werden 12 Monate nach der Erstveröffentlichung automatisch freigeschaltet. Weitere Artikel aus der Zeitschrift LinuxUser finden Sie im Archiv.

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 4 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

Kommentare

Infos zur Publikation

LU 03/2017: EFFIZIENTES BÜRO

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Probleme mit der Maus
Thomas Roch, 21.02.2017 13:43, 1 Antworten
Nach 20 Jahren Windows habe ich mich zu Linux Ubuntu probeweise durchgerungen!!! Installation - k...
KWin stürzt ab seit Suse Leap 42.2
Wimpy *, 21.02.2017 09:47, 3 Antworten
OpenSuse 42.2 KDE 5.8.3 Framework 5.26.0 QT 5.6.1 Kernel 4.4.46-11-default 64-bit Open-GL 2....
Shell-Befehl zur Installation von Scanner-Treiber
Achim Zerrer, 15.02.2017 12:13, 10 Antworten
Hallo, ich habe Einen Brother Drucker mit Scanner. Nachdem ich mit Hilfe der Community den Druck...
kiwix öffnet ZIM Datei nicht
Adrian Meyer, 13.02.2017 18:23, 1 Antworten
Hi, ich nutze Zim Desktop für mein privates Wiki. Fürs Handy habe ich mir kiwix heruntergelade...
registration
Brain Stuff, 10.02.2017 16:39, 1 Antworten
Hallo, Das Capatcha auf der Registrierungsseite von linux-community ist derartig schlecht gema...