Fazit

Dank der schlanken, schnellen Basisbibliothek Juce empfiehlt sich Tracktion auch für Rechner und Bildschirme, die für Boliden wie Bitwig Studio oder Ardour zu klein ausfallen. Auch wer nicht mit solchen Einschränkungen umgehen muss, findet in Tracktion eine originelle und zuverlässige Lösung für Musikproduktion unter Linux. Besonders wer sich schon länger fragt, warum man die Mixer-Ansicht in Ardour oder Bitwig überhaupt verwenden soll, wo man doch direkt im Spureneditor mixen kann, dürfte sich schnell in den Workflow von Tracktion einarbeiten. Für 50 US-Dollar erhalten Käufer mit Tracktion 7 ein vollwertiges Aufnahmestudio, das sehr gut mit Linux harmoniert. Als plattformübergreifendes Programm empfiehlt es sich auch für Linux-Musiker, die mit Mac- und Windows-Kollegen zusammenarbeiten wollen. 

Infos

[1] Tracktion: http://www.tracktion.com

[2] Z-Planes Elastique-Bibliothek: http://www.zplane.de/index.php?page=description-elastique

[3] Julian Storers Juce-Bibliothek: http://www.juce.com

[4] Loomer-Plugins: http://www.loomer.co.uk/index.htm

[5] Pianoteq: https://www.pianoteq.com/

[6] VSTX-Liste auf Linuxsound: http://linux-sound.org/linux-vst-plugins.html

Der Autor

Hartmut Noack arbeitet in Celle und Hannover als Dozent, Autor und Musiker. Er findet schon immer, dass freie Software und selbst gemachte Musik prima zusammenpassen. Unter http://lapoc.de können Sie einige CC-lizenzierte klingende Ergebnisse seiner Arbeit mit freier Musiksoftware herunterladen.

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