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© Jovanche Vitanovski, 123RF

Lsof findet, zeigt und untersucht Datenströme

Offene Türen

,
Unter Unix und Linux gilt: Alles ist eine Datei. Daher sind Tools, die Informationen über Dateien und Datenströme liefern, von großer Bedeutung. Zu den wichtigsten dieser Werkzeuge zählt Lsof.

Die Idee von Lsof [1] ist recht einfach: Das Programm ermittelt spezielle Systemressourcen – reguläre Dateien, Verzeichnisse, Block- und Zeichengeräte, Streams oder Netzwerkfiles (Sockets) – die vom Kernel geöffnet wurden. Dann gibt es eine Liste dieser Ressourcen aus, angereichert mit zusätzlichen Informationen wie beispielsweise der PID, UID, dem Status und so weiter. Daneben verrät Ihnen Lsof die Pfade von geöffneten Dateien. Auf diese Weise lässt sich herausfinden, welche Bibliotheken und Konfigurationsdateien ein Programm momentan verwendet.

Solche Informationen helfen dabei, Fehler im Ablauf der Prozesse beziehungsweise im System zu finden und zu beheben. Tritt etwa beim Aushängen einer angesteckten USB-Festplatte ein Problem auf, zeigt Ihnen Lsof den blockierenden Prozess, der momentan noch auf die Ressource zugreift. Beenden Sie ihn, dann lässt sich die Festplatte ordnungsgemäß entfernen. Problematischer wird es, wenn Prozesse nicht mehr auf Signale reagieren oder abgestürzt sind. In diesen Fällen lassen sie sich zwar oft noch mit Lsof ermitteln, aber nicht mehr durch Kill beenden.

Tatsächlich ist Lsof aber weit mehr als ein einfaches Werkzeug zum Auffinden offener Files beziehungsweise der intern verwendeten File-Deskriptoren. Es verfügt über Features, wie sie sonst nur Ps, Netstat und eine Reihe weiterer Tools bieten. Gerade die Funktionsvielfalt macht die Arbeit mit Lsof allerdings nicht gerade einfach. Wie bei Befehlszeilenprogrammen üblich aktivieren respektive deaktivieren Sie die speziellen Features von Lsof über Optionen (siehe Tabelle "Wichtige Optionen von Lsof"). Da Lsof sehr viele Optionen kennt, lohnt ein Blick auf die Syntax der Optionen.

Wichtige

...

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