In der Praxis

Für die Tests im Rahmen dieses Artikels fiel die Wahl der Distributionen auf die leichtesten Anwendungsbeispiele, um Sie möglichst einfach zu einer funktionierenden Installation anzuleiten. Sind Sie uns bis hierher gefolgt und von den Möglichkeiten fasziniert, so finden Sie in der Dokumentation auf der Webseite noch viele weitere vertiefende Informationen, mit deren Hilfe Sie vielleicht auch weitere Anwendungsszenarien entdecken.

Auf alle Fälle stellt ein mit einer Bedrock-Installation verbrachter Tag keine verlorene Zeit dar – Sie lernen enorm viel über das Linux-System. Zudem reizt es, zu sehen, wie die Entwickler aus dem eigentlich geradlinigen Dateisystem eine Brezel drehen, um die Koexistenz verschiedener Distributionen mit unterschiedlichen Init- und Paketsystemen auf einer Partition zu bewerkstelligen.

Ausblicke

Für die nächste Version Bedrock Linux 1.0beta3 "Poki", steht unter anderem auf dem Plan, die Basisinstallation verschiedener Distributionen zu automatisieren. Mit dem Befehl brg get --distro debian --release jessie soll sich dann beispielsweise Debian "Jessie" installieren und in Bedrock einbinden lassen, sodass die jetzt noch notwendigen Konfigurationsschritte entfallen.

Für zukünftige Ausgaben sind zusätzliche Bedrock-Werkzeuge angedacht, wie etwa ein Paketmanager-Manager, der die einschlägigen Tools der einzelnen Strata unter einen Hut bringt [12]. Das würde es beispielsweise erlauben, alle installierten Distributionen gleichzeitig mit einem Befehl zu aktualisieren oder auszugeben, welches Paket in welcher Version in welcher Distribution installiert ist.

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