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© Oleg Romanciuk, 123RF

Verschlüsseln mit Veracrypt

Schlüsselfrage

Der Truecrypt-Nachfolger Veracrypt empfiehlt sich mit seiner handlichen grafischen Oberfläche nicht nur Einsteigern: Mit den "Hidden Volumes" bietet er daneben auch ein einzigartiges Profi-Feature.

Als die Truecrypt-Entwickler mit einer ominösen Sicherheitswarnung [1] vom weiteren Einsatz ihrer Software abrieten, sorgte das bei vielen um ihre Privatsphäre besorgten Anwender für Verwirrung, insbesondere im Windows-Lager: Truecrypt galt dort als die gängige Open-Source-Verschlüsselungslösung (siehe Kasten "Truecrypt").

Inzwischen hat der bereits 2013 entstandene Truecrypt-Fork Veracrypt [2] seinen Vorgänger beerbt, seit 2014 unterstützt er auch Linux. Doch dort stellt bereits der Kernel Verschlüsselungsverfahren für Verzeichnisse oder ganze Partitionen bereit. Angesichts dessen stellt sich die Frage, warum Linux-Anwender sich Software mit einem Fleck im Lebenslauf zu Gemüte führen sollten. Tatsächlich bietet Veracrypt dafür einige handfeste Gründe.

Truecrypt

Bis Frühjahr 2015 galt die quelloffene und kostenfreie Verschlüsselungssoftware Truecrypt als mehr oder weniger alternativlos. Manche Anwender störte allerdings, dass die Entwickler nie zu identifizieren waren. Das führte naturgemäß zu Spekulationen, könnte aber durchaus schlicht eine Vorsichtsmaßnahme gewesen sein.

Ende Mai 2015 beendeten die Macher das Projekt und rieten ausgerechnet zum Umstieg auf die nicht quelloffene Windows-Bordverschlüsselung mit den Worten "Using TrueCrypt is not secure as it may contain unfixed security issues." Dass die Anfangsbuchstaben der leicht gestelzten englischen Formulierung "… not secure as …" NSA lauten, sorgte für reichlich Gesprächsstoff.

Klarheit über die tatsächliche Sicherheit der Software brachte

...

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