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© Dmytro Shevchenko, 123RF

Stellarium mit zusätzlichen Objekten erweitern

Neu dazugekommen

Mit nur wenigen Handgriffen erweitern Sie das virtuelle Planetarium Stellarium um neue Objekte und Umgebungen.

Bereits vor drei Jahren stellte LinuxUser das Programm Stellarium vor [1]. Damals lag der Schwerpunkt auf Einstellungen, die die Beobachtungen mit dem eigenen Fernrohr erleichtern. Dieser Artikel konzentriert sich darauf, die Software durch zusätzliches Material zu erweitern.

Installation

Die meisten Distributionen führen das Programm in ihren Repositories in der Version 0.13.3, die diesem Artikel zugrunde liegt. Aktuell arbeiten die Entwickler an Version 0.14 [2]. Auf neueren Rechnern installieren Sie das Programm ohne Schwierigkeiten. Ältere scheitern, wenn sie kein OpenGL 2.1 oder neuer beherrschen. Dann hilft nur, die alte Programmversion 0.9 zu installieren.

Die Verzeichnisse für die Dateien des Programms orientieren sich am Linux-Standard: In /usr/share/stellarium/ liegen Daten, die Sie später nach Möglichkeit nicht mehr verändern. Auf diese sollten Sie nur im Notfall mit Root-Rechten zugreifen. Unter ~/.stellarium/ speichert das Programm die benutzerdefinierten Daten. Naturgemäß ist dieses Verzeichnis direkt nach der Installation leer.

Der Aufruf von Stellarium folgt den unter Linux üblichen Gepflogenheiten: Um die Mitteilungen zu verfolgen, starten Sie das Programm im Terminal durch Eingabe des Programmnamens. Oft füllt das Landschaftsbild bereits den Bildschirm, noch ehe Sie alle Ausgaben lesen konnten. Bei Bedarf lesen Sie die Meldungen in der Textdatei ~/.stellarium/log.txt nach.

Je nach Tageszeit schauen Sie auf einen virtuellen, wolkenlosen Himmel oder ein Firmament bei Nacht (Abbildung 1). Die Leisten mit den Schaltflächen

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