API-Key

Die zweite Zeile bezieht sich auf den oben erwähnten API-Schlüssel, ohne den Sie kein Wetter zu sehen bekommen (Abbildung 2). Um diesen zu erhalten, begeben Sie sich auf die Seite https://developer.worldweatheronline.com/auth/register. Nachdem Sie sich dort registriert und die Registrierungsmail bestätigt haben, lassen Sie sich einen kostenlosen Schlüssel erstellen. Den wiederum kopieren Sie in den Schlüssel APIKey der versteckten Datei .wegorc in Ihrem Home-Verzeichnis (Listing 3).

Abbildung 2: Wichtigste Voraussetzung für Wego ist ein API-Schlüssel.

Dort können Sie auch einen Ort angeben (City) sowie die Anzahl der gewünschten Vorhersagetage (Numdays). Sollten Sie die Angabe der Werte in angelsächsischen Maßen wünschen, stellen Sie den Schlüssel Imperial von false auf true um. Zudem können Sie die Sprache von en auf de ändern, um Wego zu deutschen Ausgaben zu veranlassen.

Listing 3

{
  "APIKey": "API-Schlüssel",
  "City": "Erding",
  "Numdays": 3,
  "Imperial": false,
  "Lang": "de"
}

Wenn der Blick aus dem Fenster nicht reicht

Nach dem Abspeichern der .wegorc rufen Sie die Wettervorhersage als normaler User mit wego auf. Diese speist sich aus der soeben editierten Datei. Möchten Sie auf die Schnelle wissen, wie das Wetter andernorts ausfällt, geben Sie im Terminal wego Ort [Land] [Tage] ein (Abbildung 3). Wenn Sie keine Zahl angeben, beschränkt sich Wego in der Voreinstellung auf das aktuelle Datum und eine Vorschau für die nächsten beiden Tage.

Abbildung 3: Per Aufrufparameter sehen Sie direkt das Wetter für andere Orte ein. Herrschen dort extreme Minusgrade, lässt sich die Anzeige auf hellem Hintergrund besser lesen.

Manchmal müssen Sie ein wenig herumspielen und eventuell das Land weglassen oder auf eine größere Stadt in der Nähe ausweichen. Das gilt besonders für dünn besiedelte oder abseits gelegene Gegenden. Generell erwartet Wego die Ortsnamen in der im Englischen gebräuchlichen Schreibweise beziehungsweise Transkription. Sie tippen also besser "Munich" und "Cologne" statt München und Köln ("muenchen", "koeln" etc. klappen aber) beziehungsweise "Vladivostok" und "Chelyabinsk" statt Wladiwostok und Tscheljabinsk.

Neben Städtenamen akzeptiert Wego auch IATA-Codes für Flughäfen. So erhalten Sie mit wego BER beispielsweise das Wetter für den berüchtigten Berlin Brandenburg Airport oder mit wego NRT die Witterung für Tokio-Narita. Das ist gelegentlich praktisch: So tippt sich LAX schneller als Los Angeles.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Distributed Filesharing unter Linux
    In der letzten Zeit gab es einigen Aufruhr um Napster, ein Programm, mit dem viele Benutzer MP3s und mit Hilfe von Wrapster auch andere Dateien tauschen können. Diejenigen, die Napster nicht kannten, werden das spätestens tun, seit Metallica Napster gezwungen hat, Benutzer, die illegal Metallica-MP3s verbreitet hatten, aus Napster auszuschließen. Aber Napster ist nicht das einzige Programm bzw. der einzige Service dieser Art – es gibt einige sehr interessante Nachfolger.
  • Emacs-Agenda zeigt Wetterbericht

    Der französische Entwickler Julien Danjou hat zwei Emacs-Erweiterungen geschrieben, die Wetterdaten von Google holen und im Unix-Editor anzeigen.
  • Firefox nutzt in Kürze Cliqz und überträgt dazu anonymisiertes Surfverhalten
    Vor etwa einem Jahr hat sich Mozilla am Münchner Unternehmen Cliqz GmbH beteiligt. Dessen Technologie aktiviert Mozilla jetzt in Firefox. Damit verbessert sich die Suchfunktion, Firefox verschickt allerdings auch anonymisierte Daten.
  • Mit dem Raspberry Pi eine Wetterstation anzapfen
    Einige Wetterstationen liefern ihre Messdaten per USB an einen angeschlossenen Rechner. Mit dem Raspberry Pi lassen sich so die Daten auswerten und per Web-Anwendung ins Netz stellen.
  • Tipps und Tricks zu Gnome
    Gnome ist neben KDE die zweite große Desktopumgebung für Linux. In den Gnome-Tipps stellen wir regelmäßig Nützliches und Praktisches für die alternative grafische Oberfläche vor.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 12/2017: Perfekte Videos

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

Broadcom Adapter 802.11n nachinstallieren
Thomas Mengel, 31.10.2017 20:06, 2 Antworten
Hallo, kann man nachträglich auf einer Liveversion, MX Linux auf einem USB-Stick, nachträglich...
RUN fsck Manually / Stromausfall
Arno Krug, 29.10.2017 12:51, 1 Antworten
Hallo, nach Absturz des Rechners aufgrund fehlendem Stroms startet Linux nicht mehr wie gewohn...
source.list öffnet sich nicht
sebastian reimann, 27.10.2017 09:32, 2 Antworten
hallo Zusammen Ich habe das problem Das ich meine source.list nicht öffnen kann weiß vlt jemman...
Lieber Linux oder Windows- Betriebssystem?
Sina Kaul, 13.10.2017 16:17, 6 Antworten
Hallo, bis jetzt hatte ich immer nur mit
IT-Kurse
Alice Trader, 26.09.2017 11:35, 2 Antworten
Hallo liebe Community, ich brauche Hilfe und bin sehr verzweifelt. Ih bin noch sehr neu in eure...