Fazit

Freilich ließen sich Anwendungen und Prozesse ähnlich wie mit Loadwatch aus einem Terminal heraus mit kill -stop PID und kill -cont PID oder grafischen Tools wie der Gnome-Systemüberwachung (Abbildung 2) unterbrechen und fortsetzen. Solche Ansätze beziehen jedoch nicht die Systemlast ein – Loadwatch dagegen setzt einen entsprechenden Mechanismus zur lastabhängigen Prozesssteuerung praxisgerecht um.

Abbildung 2: Mit Systemtools wie der Gnome-Systemüberwachung lassen sich ebenfalls Prozesse unterbrechen.

Eingangs fällt es beim Einsatz des Programms nicht ganz leicht, die passenden Parameter für die Lastgrenzen zu finden. Mit ein wenig Erfahrung lassen sich die Grenzen aber auf verschiedene Anwendungen übertragen. Für die Zukunft würden wir uns von den Entwicklern wünschen, dass sich die Grenzen nachträglich mithilfe von Lw-ctr anpassen ließen – dann gelänge das Einrichten eines Loadwatch-Jobs deutlich leichter. 

Infos

[1] Loadwatch: https://tracker.debian.org/pkg/loadwatch

[2] Digikam: https://www.digikam.org

[3] pHash: http://www.phash.org

[4] Mediathek-View: http://zdfmediathk.sourceforge.net/

[5] Cron und At: Heike Jurzik, "Punktlandung", LU 02/2006, S. 94, http://linux-community.de/9812

[6] Quelltext: https://packages.debian.org/source/sid/loadwatch

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