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© ferwulf, 123RF

Arch-Installer: Architect Linux und Arch Anywhere

Postevolutionär

Mit Live-Systemen und Installationsassistenten versuchen sich Distributionen für Ein- und Umsteiger attraktiv zu machen. Arch Linux selbst verzichtet zwar auf diesen Komfort, doch die Installer Architect und Arch Anywhere nehmen Sie bei dessen Installation an die Hand.

Im Orchester der Linux-Distributionen spielt Arch Linux nicht gerade die erste Geige, es dominieren die Platzhirsche wie Ubuntu, Debian oder Fedora. In der Nische der Rolling-Release-Distributionen genießt Arch jedoch kräftigen Aufwind – nicht nur durch das generell gestiegene Interesse am Thema Rolling Release: Dafür sorgen vor allem Arch-Derivate wie Manjaro oder Antergos, einsteigerfreundliche Distributionen, die sich genauso leicht installieren lassen wie Ubuntu und Konsorten.

Zugunsten größtmöglicher Flexibilität während der Installation und eines Lerneffekts für den Nutzer verzichtet Arch bewusst auf eine grafische Installationsroutine [1]. Antergos und Manjaro wetzen diese Scharte aus, fallen aber durch Eigenheiten aus der Rolle: Antergos enthält zusätzliche Paketquellen, über die es hauptsächlich eigene Themes, aber auch das Paketverwaltungsfrontend Pamac bereitstellt. Manjaro ersetzt die offiziellen Repositories hingegen gleich ganz durch eigene Quellen.

Eine von Grund auf saubere Arch-Basis erhalten Sie daher nur über die manuelle Installation, die dank der guten Dokumentation [2] kein Hexenwerk darstellt (siehe Tabelle "Arch-Installer und Derivate im Vergleich"). Einfach "mal schnell" ein Arch aufzusetzen, gelingt allerdings selbst erfahrenen Linux-Anwendern nicht: Schließlich gilt es, zahlreiche Kommandos einzutippen und so manche Konfigurationsdatei zu bearbeiten.

Das Live-Linux Evo/Lution [3] machte sich zur Aufgabe, diese Arbeit zu vereinfachen. Es bot, wie gängige Linux-Distributionen, eine grafische Installationsroutine – allerdings eben für Arch

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