Ambient Light Sensor

Verfügt Ihr Notebook über einen integrierten Ambient Light Sensor, so greift Gnome darauf zu und passt die Helligkeit des Displays auf Wunsch an das Umgebungslicht an. Das verbessert nicht nur die Lesbarkeit des Displays unter wechselnden Lichtverhältnissen, sondern bewirkt unter Umständen auch eine erhebliche Verlängerung der Akkulaufzeit. Die Auswertung des Sensors stellen Sie bei Bedarf in den Energieeinstellungen ab.

Ambient-Light-Sensoren fanden sich bisher hauptsächlich in Smartphones und Tablets, erst in letzter Zeit verbauen die Hersteller sie auch in Notebooks. Um ältere und günstigere Notebooks ebenfalls in den Genuss einer automatischen Helligkeitsregelung zu bringen, denkt Fedora-Entwickler Richard Hughes über einen kleinen Dongle [7] nach, der als Open Hardware für wenig Geld diese Funktionalität nachrüsten könnte. Als Grundlage dafür peilt Hughes das ebenfalls von ihm entwickelte Monitor-Kalibrierungstool ColorHug [8] an.

Automatische Firmware-Updates

Eine weitere wegweisende Entwicklung betrifft die automatische Aktualisierung von Firmware. Dabei zeigt der Paketmanager Software die zu aktualisierende Firmware an und installiert sie beim nächsten Upgrade des Systems zusammen mit den weiteren Updates. Ob es sich dabei um Firmware für ein angeschlossenes Gerät handelt oder um das UEFI-BIOS des Rechners, das spielt dabei keine Rolle.

Gerade unter Linux stellt das Aktualisieren des BIOS direkt im System eine nicht zu unterschätzende Erleichterung dar. Zwar ermöglicht UEFI bei modernen Rechnern ein halbautomatisches Upgrade auf eine neue Version, jedoch gilt es, die entsprechende Datei zuvor herunterzuladen und auf einem USB-Stick abzulegen. Die sich daraus ergebenden möglichen Fehlerquellen schließt das automatische Update aus.

Allerdings ist diese Initiative zum größten Teil noch Zukunftsmusik, denn sie bedarf der Mitarbeit der Hardwarehersteller. Der Ansatz basiert auf dem von den Red-Hat-Entwicklern entworfenen Linux Vendor Firmware Service [9], der die Hersteller anregen soll, ihre Firmware auf eine Server-Infrastruktur hochzuladen.

Vom zeitnahen Verteilen von Firmware profitieren freilich nicht nur die Anwender, sondern durchaus auch die Hersteller: Der Support-Aufwand sinkt, die Kundenzufriedenheit steigt. Seit Version 4.2 bringt der Kernel die nötige Unterstützung für UEFI 2.5 mit – jetzt sind die Hersteller gefragt. Abgesehen davon unterstützen bisher nur wenige Mainboards den noch jungen Standard UEFI 2.5, etwa jene für Intels neue Plattform Skylake.

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