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Fedora als Innovationsmotor

Neuer Hut

Mit der Veröffentlichung von Fedora 23 ist das erste Jahr nach der Infrastrukturumstellung im Rahmen von Fedora.next erfolgreich geschafft.

Einige der großen Linux-Distributionen befinden sich derzeit in einer Phase der Neuorientierung zur besseren Ausrichtung auf ihre Zielgruppe. So wagte OpenSuse mit Leap 42.1 [1] kürzlich den Sprung zu einem neuen Konzept mit einer stabilen Basis aus SLES und Desktop-Paketen aus der Rolling-Release-Version "Tumbleweed". Ubuntu dagegen verfolgt seit rund drei Jahren das Ziel der Konvergenz über alle Hardware-Plattformen hinweg. Fedora dagegen hat seine Umorientierung bereits hinter sich: Fedora 23 markiert das Ende des ersten Jahres nach der Umstrukturierung der vorher monolithischen Distribution, die seit Fedora 21 in den drei Varianten Workstation, Server und Cloud erscheint.

Während bei den beiden Mitbewerbern der Erfolg der Neuorientierung noch in den Sternen steht, zahlt sich für Fedora die Initiative Fedora.next [2] offensichtlich bereits aus. Das Projekt bietet heute eine bessere Distribution als vor der Neustrukturierung. Die Einzelteile optimierten die Entwickler mehr auf die jeweilige Zielgruppe hin. So richtet sich die Workstation-Variante hauptsächlich an Desktop-Anwender und Entwickler. Die Distribution läuft stabiler, erscheint relativ pünktlich und glänzt unter den Linux-Distributionen als Motor der Innovation. Dafür steht auch das Anfang November veröffentlichte Fedora 23.

Die Zutaten

Fedora setzt wie gewohnt auf Gnome als Desktop, hier vertreten in Version 3.18. Seit Gnome 3.16 flossen hier viele subtile Änderungen ein, die der Benutzbarkeit zugute kommen. Die Basis der Distribution stellen der Kernel 4.2, X.org 1.18, Mesa 11, GCC 5.1 und Systemd 222-7. LibreOffice 5.0, Firefox 41.01 und Thunderbird 38 bilden

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