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© Jason Ross, 123RF

Arch Linux und seine Derivate

Mehrwert

Die prominenten Linux-Distributionen bilden immer wieder die Grundlage für Derivate – so auch bei Arch Linux. Wir sehen nach, wie viel Arch noch in den diversen Ablegern der Rolling-Release-Distribution für fortgeschrittene Anwender steckt.

Fragt man Linux-Anwender danach, was sie von Arch Linux halten, erhält man oft Antworten wie "immer aktuell", "rasend schnell" oder "irgendwie cool". Doch nicht jede Reaktion fällt positiv aus: Vielen kommen bei Fragen zu Arch Kriterien wie "instabil", "kompliziert" oder "elitär" in den Sinn.

Tatsächlich ist Arch insofern elitär, als dass Sie nach einer aufwendigen Installation in einem Terminal wieder in einem solchen landen. Zahlreichen Anwendern gefällt gerade das – sie wollen das System selbst von Grund auf aufbauen. Anderen fehlen zwar entweder die Zeit oder die Kenntnisse, sich eine Installation auf diese Weise hochzuziehen, sie möchten aber trotzdem eine Rolling-Release-Distribution nutzen, die stets sehr aktuell ist und Pacman als Paketmanager nutzt.

Auch für diese Zielgruppe gibt es maßgeschneiderte Angebote: Arch Linux listet in seinem Wiki [1] derzeit über 30 aktive Derivate. Die Liste unterteilt sich in Distributionen, die direkt auf Arch aufsetzen, und solche, die nur Teile nutzen, wie etwa das Paketmanagement, aber ihre eigenen Paketarchive pflegen. Dann gibt es noch Arch-Ableger für spezielle Aufgaben, wie etwa Ubos, das sich an Anwender richtet, die Geräte für das Internet der Dinge aufbauen möchten.

Im Rahmen dieses Beitrags sehen wir uns fünf Arch-Derivate genauer an und prüfen, wie nah sie am Original bleiben und wie sie im Vergleich zu Arch Linux in der Praxis funktionieren. Neben den etwas bekannteren Kandidaten Antergos [2] und Manjaro [3] beschäftigen wir uns mit dem Newcomer Apricity OS [4], dem Minimalisten Archbang 

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