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Epson EcoTank ET-4550: Nachhaltig drucken unter Linux

Büro-Tanker

Wer mit Tinte druckt, gibt nicht nur viel Geld aus, sondern erzeugt zudem eine Menge Elektroschrott. Druckerhersteller Epson will das mit seinen EcoTank-Inkjets ändern.

Beim Preis der Tintenstrahldrucker unterbieten sich die Hersteller seit Jahren. Die Kunden springen gerne auf diesen Trick an, kaum jemand nimmt sich schon die Zeit und vergleicht die Betriebskosten. Dieses Spiel jedoch ist ruinös – sowohl für die Hersteller als auch für die Umwelt. Seit letztem Jahr nun versucht der Hersteller Epson diese Abwärtsspirale zu durchbrechen und wieder hochwertigere Tintenstrahler auf dem Markt zu etablieren. Die neu entdeckte Philosophie lautet: teures Gerät, dafür aber günstige und gute Tinte.

Wir wollen prüfen, ob das Konzept in der Praxis überzeugt und wie es um die Linux-Unterstützung steht. Dazu stellen wir den Epson ET-4550 [1] auf den Prüfstand. Das Kürzel ET steht dabei für EcoTank und gibt einen Hinweis auf die Art der Tintenaufbewahrung [2]: Schluss mit Tintenpatronen und Echtheitschips, beim Nachfüllen heißt es fortan Fläschchen zücken und den Tank nachfüllen.

Tankdrucker

Der Epson ET-4550 zielt als Tintentank-Flaggschiff auf Nutzer in kleinen Unternehmen oder Freiberufler. Er bringt neben der Duplex-Druckeinheit einen Scanner mit Kopierfunktion samt einseitigem Dokumenteneinzug sowie eine Fax-Einheit mit. Alle Funktionen arbeiten lokal via USB oder übers Netzwerk. Im Paket findet sich neben Netzwerk- und Netzkabel eine Startausstattung Tinte für 11 000 Druckseiten in Farbe. Sie teilt sich in acht Flaschen auf, zwei mit schwarzer Farbe und je zwei mit den Grundfarben Gelb, Magenta und Cyan (Abbildung 1).

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