Datenstrom

Für eine Betrachtung der aktuellen Ressourcenauslastung auf dem System lohnt sich oft auch ein Blick in den Netzwerkbereich: Je nachdem, wie viele Daten fließen, können der Kernel oder eine Anwendung Rechenzeit für sich beanspruchen. Die Schalterkombination -n --net-packets macht sichtbar, wie es mit der derzeitigen Auslastung steht (Abbildung 5).

Abbildung 5: Datenströme übers Netzwerk beeinflussen ebenfalls den Zustand des Systems.

Der Bereich net/total fasst alle Netzwerkschnittstellen zusammen und zeigt die Bandbreite für den ein- (recv) sowie ausgehenden (send) Datenverkehr in Bytes oder KBytes pro Zeitintervall an. Die Kategorie pkt/total hingegen bezieht sich auf die Anzahl der empfangenen (#recv) sowie versendeten (#send) Datenpakete für alle Netzwerkschnittstellen.

Die Daten unter net/total geben unter Umständen Aufschluss über Engpässe. Im Test etwa betrug die Bandbreite für den Empfang von Daten rund 1,2 Mbit/s – bei einer 16-Mbit-DSL-Leitung mit 2 Mbit/s Downstream zeigt sich, dass nicht mehr allzu viel Luft nach oben bleibt.

Kombinationen

Mit den jeweiligen Schaltern behalten Sie die einzelnen Ressourcen gezielt im Blick. Bei Bedarf kombinieren Sie die Schalter und beobachten so beispielsweise Disk-I/O und die Last im Netzwerk gleichzeitig.

Zudem lohnt sich ein Blick in die Manpage von Dstat – hier finden sich zahlreiche andere Optionen, mit denen Sie nützliche Informationen zutage fördern. Kombinieren Sie doch einmal -n --net-packets mit dem Schalter --top-io und prüfen Sie, was passiert.

TIPP

Von den Dstat-Schaltern erweisen sich einige im Alltag beim Betreuen von Servern als nützlich. So bringt das Tool etwa solche für Postfix und MySQL mit.

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