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© Karel Miragaya, 123RF

Server mit Bordmitteln verwalten

Hausgemacht

Zur Administration mehrerer Rechner braucht man nicht unbedingt eine Lösung wie Puppet oder Cfengine. Oft genügt schon der Einsatz von SSH und seinen Verwandten.

Oft gilt es, mehrere ähnlich konfigurierte Server oder Clients zu betreuen – etwa in einer Firma, einem Internetcafe oder dem EDV-Labor einer Schule. Zwar gibt es Tools wie Puppet oder Cfengine, die dabei die Arbeit erleichtern, aber eine recht steile Lernkurve aufweisen. Für kleinere Installationen greift man da lieber zu einer Lösung mit Bordmitteln.

Als Standardtool für das Verwalten entfernter Rechner dient ssh. Die Secure Shell erlaubt das sichere Login via Netzwerk, sodass man auf dem entfernten Server fällige Änderungen vornehmen und gegebenenfalls die betroffenen Dienste neu starten kann. Das klappt bei einem Rechner zwar fein, wird bei mehreren zu betreuenden Maschinen aber schnell mühsam.

Als erster Knackpunkt erweist sich die Passworteingabe: Muss man sich hintereinander bei mehreren Rechnern einloggen, um etwas zu ändern, sollte das funktionieren, ohne das Passwort mehrfach eintippen zu müssen. Regelmäßige, automatisierte Backups müssen auch laufen, wenn der Admin gerade Urlaub macht oder krank im Bett liegt. Wie kann man das lösen?

SSH-Login ohne Passwort

Ssh erwartet die Passworteingabe normalerweise via Tastatur – es gibt keine Kommandozeilenoption, mit der sich das Passwort angeben ließe. Und das ist auch gut so: Sonst könnte sich ein anderer Benutzer über ps ax alle aktuellen Prozesse inklusive der Kommandozeilenparameter anzeigen lassen und damit das Passwort im Klartext mitlesen.

Für Anmeldungen ohne Angabe eines Passworts bietet Ssh die Möglichkeit, mit Public-Key-Kryptografie ein sicheres Login zu gewährleisten. Dazu müssen Sie nicht nur etwas wissen (Ihren Login-Namen und das zugehörige Passwort), sondern auch etwas besitzen – einen privaten Schlüssel, der zu dem öffentlichen Schlüssel auf dem Server

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