Wenn alle Stricke reißen

Überall wo es sinnvoll erscheint, erstellt Rescatux eine Protokolldatei und legt diese auf dem Desktop ab. Hinter der Schaltfläche Support warten hilfreiche Optionen, diese Logfiles sinnvoll und teilautomatisiert zur weiteren Problemlösung zu nutzen.

Unter Show Log sehen Sie die Protokolldateien gesammelt ein. Die Option Share Log kopiert den Inhalt einer Logdatei in ein Pastebin [5]. Dabei handelt es sich um einen Webdienst, der den Text speichert und ihm eine URL zuordnet. Unter dieser können Sie die Logdatei veröffentlichen, ohne beispielsweise einen IRC-Chatraum mit Text zu fluten.

In Kombination mit dem Menüpunkt Chat (Abbildung 8), der den hilfesuchenden Rescatux-Anwender direkt in den Chatraum des Projekts führt, stellt das eine sinnvolle Arbeitserleichterung dar. Daneben erstellen Sie über Share Log on Forum interaktiv eine Problembeschreibung, der Rescatux wiederum die URL des Logs im Pastebin beifügt. Hier muss der Entwickler allerdings noch nachlegen, denn bisher lässt sich ausschließlich das Ubuntu-Forum auswählen.

Abbildung 8: Der in jedem Untermenü befindliche Schalter Chat führt direkt in den Rescatux-IRC-Kanal.

Hinter Boot Info Script versteckt sich das gleichnamige Skript, das alle relevanten Informationen zur Lösung von Bootproblemen zusammenfasst. Dessen Ausgabe sollte jeder Hilfesuchende bei Anfragen in Foren oder Chaträumen den sonstigen spezifischen Logdateien hinzufügen.

Ausblick

Die Oberfläche Rescapp erscheint in der aktuellen Beta 0.32b3 in leicht modernisierter Ansicht, wirkt aufgeräumter als vorher und erfüllt klaglos ihren Zweck: Sie setzt mit wenigen Mausklicks Reparaturabläufe in Gang, die ansonsten lediglich erfahrene Anwender manuell nachvollziehen könnten.

Im Gespräch mit dem spanischen Entwickler Adrián Gibanel erklärte dieser vor 18 Monaten, er gestalte gerade die Menüführung optisch und organisatorisch neu. Dabei ziele er auf weniger Mausklicks und eine zeitgemäßere Oberfläche für Rescapp ab. Eine damals vorgesehene Änderung am Unterbau in Form einer Umstellung auf die neue Desktopumgebung LXQt fand bisher nicht statt, was aber mehr an Verzögerungen bei der Entwicklung von LXQt als an Gibanel liegt.

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