20 Jahre GNUstep: ALT Linux Starter Kit und Window Maker live

Bei GNUstep handelt es sich um eine freie, plattformübergreifende und objektorientierte Programmierschnittstelle für Applikationen (API). Fragt man GNUstep-Anwender nach den Vorteilen der Umgebung, fallen als Stichworte stets die vergleichsweise geringe Komplexität, die dadurch hohe Effizienz in der Benutzung, der überschaubare Ressourcenverbrauch sowie die Schlichtheit und Modularität der einzelnen Komponenten. Einen guten Einstieg in das Thema bieten das ALT Linux GNUstep Starter Kit sowie Window Maker Live, deren ISOs für 32- und 64-Bit-Rechner Sie auf Seite A der ersten Heft-DVD finden.

LinuxUser Rescue-Pack

Die SystemRescueCD 4.6.0, ein französisches Gentoo-Derivat, präsentiert sich als prall gefüllter Werkzeugkasten für das Retten von Daten und Systemen. Das pfiffige Rescatux 0.32b3 vereint aufgabenorientiert bewährte Werkzeuge zur Reparatur von Linux- und Windows-Systemen, die nicht mehr starten wollen. Zu den Fähigkeiten der Live-Distribution Sparky Linux 4.1 RC Rescue Edition zählen unter anderem Backup, das Reparieren defekter Bootloader, Datenrettung, Verschlüsselung und Schädlingsabwehr. Damit erhalten Sie auf Seite A der zweiten Heft-DVD einen mächtigen Rescue-Pack, mit dem Sie jeden Rechner-Notfall schnell wieder in den Griff bekommen. 

Neue Programme

Der schlanke PDF-Betrachter Mupdf 1.7a stellt die Dokumente in guter Qualität dar und geht dabei selbst bei sehr großen PDFs äußerst zügig zur Sache. Er unterstützt die PDF-Version 1.7 und in PDF-Dateien enthaltene Elemente wie Hyperlinks, Transparenz oder Javascript. -> S. 14

Das Sicherheitswerkzeug Psad 2.4.1 erkennt Angriffe auf das System anhand von Iptables-Log-Nachrichten. Bei Attacken alarmiert es Sie und blockiert gegebenenfalls automatisch den Port, auf dem die Attacke erkannt wurde. -> S. 14

Das kleine Tool Screenkey 0.6.2 wurde vom Mac-OS-Pendant Screenflick inspiriert und zeigt die gerade gedrückte Tastenkombination in einem breiten, halbtransparenten Balken am unteren Bildschirmrand an – ideal für das Illustrieren von Screencasts oder Schulungsvideos. -> S. 14

Unssh 1.6 unterstützt Sie beim Verwalten der SSH-Konfiguration, indem es veraltete Einträge aus der Datei known_hosts entfernt. Dazu arbeitet das Tool als Wrapper für Ssh-keygen. -> S. 14

Die SystemRescueCD 4.6.0 bietet einen reichhaltigen Werkzeugkasten, mit dem Sie verloren gegangene Daten und Partitionen rekonstruieren. Beim Start des Live-Systems begrüßt Sie der Bootmanager Grub mit zahlreichen Optionen: So fährt das System mit verschiedenen Kerneln für unterschiedliche Hardware-Architekturen hoch. Verschiedene Werkzeuge stehen als Floppy-Disk-Images zum Abruf bereit. Für Hardware- und Monitoring-Tests gibt es zudem Images für Memtest, Aida und HDT. Die Integration einiger Tools aus anderen Betriebssystemwelten, darunter auch DOS-Applikationen, die sich gesondert starten lassen, prädestiniert SystemRescueCD auch für die Datenrettung im heterogenen Umfeld. -> S. 22

Wem es an Routine mangelt, um mit kryptischen Befehlen per Grub-Shell ein startunwilliges System wieder flottzumachen, der sollte für solche Gelegenheiten einen Helfer wie Rescatux 0.32b2 im Schrank aufbewahren. Das auf Debian basierende Rettungssystem passt problemlos auf eine CD oder einen USB-Stick und lässt sich von dort als Live-System starten. Rescatux kommt nicht als lose Werkzeugsammlung daherkommt, sondern bietet eine aufgabenbasierte Oberfläche für die Problemlösung rund um nicht mehr startende Rechner, beschädigte Daten und verlorene Passwörter. -> S. 28

Wurde ein Dateisystemen durch Fehlbedienung oder äußere Einflüsse beschädigt, müssen Sie daher die Daten im Notfall direkt vom betroffenen Datenträger retten. Dabei helfen Linux-Bordmittel wie das Kommandozeilenwerkzeug Ddrescue. Dessen grafisches Frontend Ddrescue-GUI 1.4 erleichtert insbesondere Einsteigern die komplizierten Restaurationsarbeiten. -> S. 34

Das aus Kubuntu bekannte Paketverwaltungswerkzeug Muon wird nun direkt von den KDE-Entwicklern betreut und steht dank der Anbindung an PackageKit auch außerhalb von Kubuntu zur Verfügung. Aktuell gibt es Pakete auch für Fedora, Debian "Sid", Arch Linux, OpenMandriva "Cooker" und ROSA. Möchten Sie das aktuelle Muon 5.3.2 selbst kompilieren oder ein Paket für eine andere Distribution bauen, so benötigen Sie neben dem Quellcode-Tarball von der Heft-DVD zahlreiche Abhängigkeiten, darunter Plasma 5, die Qt-Bindings für PackageKit, Appstream, Python und Cmake. -> S. 70

Ein wenig Schulgeometrie macht noch keinen CAD-Experten. OpenSCAD 2014.03 senkt die Einstiegshürde jedoch beträchtlich: Schon wenige Befehlszeilen genügen, um mit mit dem Programm komplexe geometrische Strukturen zu erzeugen. Dank der STL-Transformation verstehen auch andere Anwendungen die Ergebnisse. Die meisten Slicer setzen sie für den 3D-Druck korrekt um, sofern Sie die Längendimension mit angeben. Das 3D-Renderprogramm Blender verschönert STL-Oberflächenmodelle durch Beleuchtungs- und Reflexionseffekte, wobei es von der Maßhaltigkeit der OpenSCAD-Modelle profitiert. Möchten Sie das Programm zunächst online ausprobieren, ohne es zu installieren, schauen Sie bei Openjscad vorbei. -> S. 86

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